22. April 2016, 13:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 22. April 2016, 13:42 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski und Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer zeigen sich betroffen, dass ein junger Gelsenkirchener an dem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft in Essen beteiligt gewesen sein soll: „Unsere aufrichtige Anteilnahme und die der Stadt Gelsenkirchen gilt den Verletzten, deren Angehörigen sowie der gesamten Sikh-Gemeinde in Essen.“
Der Verdacht, dass so junge Menschen einen religiös motivierten Terroranschlag verübt haben sollen, sei erschreckend. Bei der Verfolgung dieser Tat müssen alle rechtsstaatlichen Instrumente ausgeschöpft werden, um die Täter einer Strafe zuzuführen. Ohne den Ergebnissen der Ermittlungen der Essener Polizei vorwegzugreifen, sind sich aber beide einig: „Es geht kein Weg vorbei an einer Präventionsarbeit, um frühzeitig religiösen Fanatismus bei jungen Menschen zu erkennen und dem entgegenzuwirken“, so Anne Heselhaus-Schröer und Frank Baranowski. „Dass beide mutmaßlichen Täter erst 16 Jahre alt sind, bestärkt uns, den interreligiösen Dialog von der Kita über die Schule bis in das Berufsleben hinein weiter zu begleiten und zu fördern.“