22. April 2016, 10:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Mehr als 2.000 Autorinnen und Autoren wurden wegen ihrer politischen Haltung oder ihrer jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten ab 1933 zur Emigration gezwungen, wie zum Beispiel Bertolt Brecht, Thomas Mann, Anna Seghers, Carl Zuckmayer oder Stefan Zweig. Viele der betroffenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller gerieten jedoch in unverdiente Vergessenheit. Sie wieder ins Gedächtnis zu rufen, hat sich der Autor, Verleger und Sammler Thomas Schumann zur Lebensaufgabe gemacht. In seinem Vortrag möchte er über die Begegnung mit Thomas Manns Witwe Katja und anderen Exilschriftstellern berichten, über deren schwierige Arbeits- und Lebensbedingungen sowie einige wiederentdeckte Texte der Exilliteratur vorstellen.
Den Vortrag zum Thema „Es betraf nicht nur Thomas Mann - deutsche Autorinnen und Autoren im Exil von 1933 bis 1945“ hält Thomas B. Schumann aus Hürth am Mittwoch, 27. April 2016 um 19 Uhr in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen.
Das Institut für Stadtgeschichte lädt alle Interessierten herzlich zu dem Vortrag mit anschließender Diskussion ein.