18. April 2016, 12:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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In dem heute erschienenen WAZ-Beitrag „Die CDU geht neue Wege“ (18. April 2016) stellt der CDU-Vorsitzende Wolfgang Heinberg zahlreiche Fragen und versucht den Eindruck zu erwecken, als müsste die Verwaltung erst aufgefordert werden, diese zu beantworten. Ein durchschaubares Manöver, denn die Antworten liegen bereits vor. Dazu drei Beispiele: „Wie geht es weiter mit dem Rathaus Buer, dem Volkshaus Rotthausen oder dem Schalthaus?“
Die Verwaltung weist darauf hin, dass es seit längerem einen Programmflyer für den Testbetrieb im Volkshaus Rotthausen gibt, der unter anderem in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus ausliegt.
In einer öffentlichen Sitzung (Vorlage ist ebenfalls öffentlich) der Bezirksvertretung Süd bereits am 1. September 2015 (!) wurde der Testbetrieb erläutert: „Die sich aus diesem Verfahren und dem Prozess des Testbetriebs ergebenden Ergebnisse geben letztendlich Aufschluss über Art und Umfang der Sanierungsziele und über die künftig sinnvollen Nutzungen zum Volkshaus Rotthausen.“
Auch die WAZ hat mehrfach über die Zukunft des Volkshaus berichtet (zuletzt am 13. April 2016): „Das Programm für den Testbetrieb am Grünen Weg vom 30. April bis einschließlich 5. Juni ist ein farbenprächtiger Veranstaltungsstrauß für jeden Geschmack und alle Altersgruppen. Hinter den Kulissen hat die Stadt im Rahmen des Möglichen dafür gesorgt, dass zusätzliche Beleuchtung am und im Volkshaus installiert oder etwa Generalfluchtlinien für Veranstaltungen festgelegt sind. „Die Stadt hat hier wirklich eine Menge möglich gemacht“, unterstreicht Georg Gerecht vom Bürgerverein.“
Ebenfalls in der WAZ vom 13. April 2016 kann der Sachstand zum Schalthaus nachgelesen werden: „Doch auch in die Verhandlungen um das Schalthaus ist wieder Bewegung gekommen. Ein Investor möchte es erwerben und dort gehobene Gastronomie mit zwei Einheiten entwickeln. Das ist ein qualitätsvolles Konzept, das er vorgestellt hat‘, so der städtische Wirtschaftsförderer Rainer Schiffkowski, der nun ,innerhalb der nächsten zwei Monate ein Verhandlungsergebnis‘ erwartet.“ Soweit die WAZ.
Warum Herr Heinberg als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Verkehr, Bauen und Liegenschaften auch Antworten zum Rathaus Buer einfordert, bleibt offen. In seiner jüngsten Sitzung am 10. März 2016 hat Stadtbaurat Martin Harter dort Bericht erstattet: über den Einbau einer Brandmeldeanlage und weitere baulichen Maßnahmen im Verwaltungsgebäude Rathaus Buer, die kurzfristig bis mittelfristig die gesicherte Nutzung des Gebäudes gewährleisten. Einen ausführlichen mündlichen Bericht hat es zudem im Oktober 2014 gegeben, ebenfalls in dem Ausschuss dessen Vorsitz Herr Heinberg innehat.