13. April 2016, 10:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Oscar 2016“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag und Montag, 17. und 18. April 2016, „Spotlight“ von Tom McCarthy. In der Reihe „Neuer Dokumentarfilm“ folgt am Dienstag, 19. April 2016, „Janis – Little Girl Blue“ von Amy J. Berg. Am Mittwoch, 20. April 2016, steht die Tragikomödie „Learning to Drive – Fahrstunden fürs Leben“ von Isabel Coixet auf dem KoKi-Programm.
Von Sonntag bis Dienstag finden die Veranstaltungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) statt und beginnen im Normalfall am Sonntag um 12.45 Uhr und ansonsten um 18 und 20.30 Uhr. Mittwochs finden die KoKi-Vorstellungen in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) ab 19.30 Uhr statt.
Der Film „Spotlight“ basiert auf wahren Ereignissen und thematisiert die Aufdeckung eines Missbrauchsskandals innerhalb der katholischen Kirche durch ein Journalisten-Team. Ausgezeichnet unter anderem mit zwei „Oscars“ 2016 in den Kategorien „Bester Film“ und „Bestes Originaldrehbuch“ sowie mit drei „Critics‘ Choice Awards“ 2016, darunter in der Kategorie „Bestes Ensemble“.
Boston, 2001. Der neue Chefredakteur der renommierten Tageszeitung „The Boston Globe“ (Liev Schreiber) erteilt dem Leiter der hauseigenen Investigativ-Abteilung „Spotlight“ (Michael Keaton) einen besonders heiklen Auftrag: Er soll zusammen mit seinem Team (u. a. Mark Ruffalo und Rachel McAdams) in einem Fall von mutmaßlichem Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche ermitteln. Erste Opferbefragungen führen zu der Erkenntnis, dass der Skandal weit größer ist als zunächst angenommen. Denn offenbar haben sich seit Jahrzehnten dutzende Priester an zahlreichen Kindern vergangen, wobei die Taten von höchsten Würdenträgern vertuscht wurden. Gegen alle Widerstände versuchen die akribisch recherchierenden Journalisten die komplette Wahrheit ans Licht zu bringen.
Der unaufdringliche, sorgfältig recherchierte Dokumentarfilm „Janis – Little Girl Blue“ von Amy Berg zeichnet chronologisch Janis Joplins Leben nach. Über Interviews mit Wegbegleitern, umfangreiches Archivmaterial und die Verlesung persönlicher Briefe vermittelt sich das differenzierte Bild einer Ausnahmekünstlerin, die unter dem Gefühl der Einsamkeit litt.
Janis Joplin (1943 – 1970) gilt als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Blues- und Rock-Sängerinnen. Mit Songs wie „Piece of My Heart“ und „Me and Bobby McGee“ stürmte sie Ende der 1960er-Jahre die Charts und sorgte damals bei Live-Konzerten durch ihre elektrisierende Bühnenpräsenz für Furore – bis sie im Oktober 1970 an einer Überdosis Heroin starb.
Der Film „Learning to Drive – Fahrstunden fürs Leben“ ist eine warmherzige Tragikomödie. Sie erzählt von der New Yorker Literaturkritikerin Wendy (Patricia Clarkson), der es schwer fällt auf eigenen Füßen zu stehen, nachdem ihr Mann sie nach 21 Jahren Ehe verlässt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und nimmt Fahrstunden beim indischen Taxifahrer Darwan (Ben Kingsley), um ihre Tochter Tasha (Grace Gummer) in Vermont besuchen zu können. Obwohl ihre Persönlichkeiten kaum unterschiedlicher sein könnten, nähern sich Fahrlehrer und Fahrschülerin langsam an und Wendy findet in Darwan einen klugen Gesprächspartner und Freund.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.