08. April 2016, 15:09 Uhr | Westfälische Hochschule
Diese Meldung ist vom 08. April 2016, 15:09 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Die Wende von den fossilen Energieträgern wie Kohle (rechts ein Kohlestück von der vorletzten Ruhrgebietszeche Auguste Victoria) zu den sich erneuernden Energieträgern wie Wind erörtert die Vortrags- und Diskussionsreihe „Energiediskurs“ an der Westfälischen Hochschule. Foto: WH/BL.
Die Energiewende steht im April erneut auf dem Vortrags- und Diskussionsprogramm an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über erneuerbare Energie und über die Zukunft der Energieversorger. Die Diskussion am Donnerstag, 21. April, 18 Uhr dreht sich um technische, wirtschaftliche und politische Aspekte. Eingeladen zur Teilnahme sind neben Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Hochschulregion.
Im April stehen zwei Fachvorträge auf dem Programm: Die Professoren Andreas Wichtmann und Wolfgang Oberschelp referieren über die „Entwicklung eines H-Windrotors zur dezentralen Energieerzeugung“. Dabei handelt es sich um einen speziellen Windrotor mit senkrechter Drehachse und ebenfalls senkrecht stehenden Profilen. Auf diese Weise ergeben sie optisch ein „H“. Dezentralität ist auch das Thema des Folgevortrags von Thomas Krause. Er spricht über „Elektromobilität in dezentralen Netzen“.
Weitere Termine für den Energiediskurs bis zum Ende des Sommersemesters 2016 sind Donnerstag, der 19. Mai, 19 Uhr an der Hochschulabteilung in Recklinghausen, August-Schmidt-Ring 10, Mensa, sowie Donnerstag, der 23. Juni, dann wieder um 18 Uhr im „Großen Saal“ des Hochschulstandorts Gelsenkirchen an der Neidenburger Straße 43 in Gelsenkirchen-Buer.
Organisiert wird die Reihe „Energiediskurs“ vom Westfälischen Energieinstitut der Hochschule. Es bündelt die energietechnischen Kompetenzen der Westfälischen Hochschule über ihre Standorte und Fachbereiche in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen hinweg. Mit inzwischen 23 Professoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden konnte sich das Institut seit seiner Gründung im Jahr 2011 auf verschiedenen Gebieten neben der Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen auch als Forschungs- und Entwicklungspartner der Industrie positionieren. Ausdruck der erfolgreichen Arbeit sind beispielsweise mehrere Patente, die zum Teil gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt wurden.