01. April 2016, 11:07 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Mit neuen Radfahrstreifen entlang der Bismarckstraße schließt die Stadt Gelsenkirchen jetzt eine bei der Erstellung des Radwegekonzeptes erkannte Netzlücke. Die Bismarckstraße als eine wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und den Wohn- und Stadtgebieten im Nordosten der Stadt verfügt bisher nicht über ausreichende Radverkehrsanlagen.
In einem ersten Teilabschnitt wurden bereits Radverkehrsanlagen in Form von Schutzstreifen zwischen der Ringstraße und Florastraße angelegt. Jetzt werden die Radverkehrsanlagen bis zur Magdeburger Straße in Form von Radfahrstreifen fortgeführt.
Die Radfahrstreifenerhalten eine Breite zwischen 1,5 und 2 Metern. Hinzu kommt jeweils ein Sicherheitsstreifen von 0,5 Metern zum angrenzenden Parkstreifen. Die verbleibende Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Metern.
Die bereits vorhandenen Ampelanlagen müssen an die neue Verkehrsführung angepasst werden. Dies betrifft die Anlagen im Bereich Bismarckstraße/Grenzstraße und die Kreuzung Bismarckstraße/Florastraße.
An der Ampelanlage Florastraße/Bismarckstraße wird zusätzlich für unsichere oder ungeübte Radfahrer ein zusätzliches indirektes Linksabbiegen angeboten. Ergänzend wird die Kreuzung mit taktilen Elementen, sehbehindertengerechten Anforderungstastern und akustischen Signalen ergänzt.
Ab Mittwoch, 6. April 2016, wird dazu in der ersten Bauphase die südliche Fahrbahn der Florastraße sowie die südliche Einmündung des Kreuzungsbereiches Florastraße/ Bismarckstraße gesperrt. Der Verkehr auf der Florastraße wird in beiden Fahrtrichtungen über die nördliche Fahrbahnseite geführt.
Aufgrund der Sperrung der Bismarckstraße, zwischen Florastraße und Hauptstraße wird eine Umleitung über die Hohenzollernstraße ausgeschildert.
Die Arbeiten in der ersten Bauphase dauern etwa einen Monat. Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis.