14. März 2016, 11:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Foto: Stadt Gelsenkirchen.
Gut funktionierende Netzwerkstrukturen zwischen Wirtschaft und Schulen bilden die Grundlage, um allen Schülerinnen und Schülern eine hochwertige und praxisnah ausgerichtete Berufs- und Studienorientierung zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es für Arbeitgeber bedeutsam, frühzeitig Kontakt zu den gefragten Fachkräften von morgen zu knüpfen. Um bestehende Netzwerke zu stärken und auszubauen, haben sich am 12. März 2016 rund 150 Vertreterinnen und Vertreter der Gelsenkirchener Wirtschafts- und Schullandschaft im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Schulen“ in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums getroffen. Die Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf und die Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski betonte in seiner Eröffnungsrede die für Gelsenkirchen hohe Bedeutung gelingender Übergänge von der Schule in den Beruf. Im Fokus der Veranstaltung standen die Vernetzung von Schulen und Wirtschaft sowie die Einführung des innovativen Buchungsportals für Berufsfelderkundungen „www.praxistage-gelsenkirchen.de“.
Die Gelsenkirchener Schulen präsentierten sich den Arbeitgebern im messeähnlichen Rahmen mit selbst gestalten Informationsständen. Die Vertreter aus der Wirtschaft konnten sich so in kommunikativer und lockerer Atmosphäre über die jeweiligen Schwerpunkte und Stärken der Gelsenkirchener Schulen informieren. Sowohl die Wirtschaft als auch die Schulen konnten ihre bestehenden Netzwerke und Partnerschaften stärken und ausdehnen. Darüber hinaus haben die Arbeitgeber die praktische Möglichkeit genutzt, mit freundlicher Unterstützung freiwilliger Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums Angebote für Berufsfelderkundungen auf www.praxistage-gelsenkirchen.de zu erstellen.
Die Schülerinnen und Schüler des Ricarda-Huch-Gymnasiums unterhielten die Gäste durch den Auftritt ihrer Big Band und der Bläserklasse. Höhepunkt des unterhaltenden Teils war der Auftritt des Schülers, mehrfachen Preisträgers, Pianisten und Sängers Noah Reis Ramma. Er präsentierte sowohl Stücke aus seinem klassischen Repertoire als auch Lieder aus dem Pop- und Jazzbereich. Der Violinist David Sarazhinksi begleitet Noah bei Stücken von Bach, Mozart und Piazzola. Gleiches gilt für die Schülerinnen und Schüler des Grillo-Gymnasiums: Auch sie überzeugten mit ihren breit gefächerten Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Informatik Raphael Springer, Lea Nikel, Pascal Poredda, Jona Gashi und Bastian Esser (unter denen sich ebenfalls Preisträger verschiedener Wettbewerbe befinden), haben den Besuchern Einblicke in das fortschrittliche Unterrichtsgeschehen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien in Gelsenkirchen gewährt.
Gelingende Übergänge von der Schule in den Beruf sind für die Wirtschaftslandschaft der Stadt Gelsenkirchen im Sinne einer nachhaltigen Fachkräftesicherung von hoher Bedeutung und zählen auch bildungspolitisch zu den obersten Prioritäten. Um die Übergänge für alle Gelsenkirchener Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu verbessern, ist auch das Sammeln vielfältiger praktischer Erfahrungen im Arbeits- und Berufsleben - etwa bei den bis zu drei eintägigen Berufsfelderkundungen (BFE) - bedeutsam.