05. Februar 2016, 13:03 Uhr | Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer GmbH
Zum vierten Mal in Folge wurde es bestätigt: Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen ist „Ausgezeichnet. Für Kinder“. Das Gütesiegel erhielt die Klinik von einer Initiative medizinischer Fachverbände, die das Recht von Kindern und Jugendlichen auf eine stationäre medizinische Behandlung in Kinder- und Jugendkliniken betont und besondere Standards in Medizin und Pflege fordert.
Dr. Gerrit Lautner, Ärztlicher Direktor, freut sich über die Auszeichnung: „Es bestätigt die hohe Versorgungsqualität unserer Klinik. Das Siegel gibt Eltern eine gute Entscheidungshilfe. Kranke Kinder und Jugendliche gehören in Qualitäts-Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern und legen sehr viel Wert auf diese Auszeichnung.“ Der Kinderarzt weist darauf hin, dass ein Krankenhausaufenthalt für Kinder jeden Alters eine tiefgreifende Erfahrung sei. Sehr oft gerieten sie aus dem Gleichgewicht und verhielten sich plötzlich ganz anders als zu Hause. Viele hätten Angst vor Schmerzen oder der Trennung von ihren Eltern. Sie fürchteten sich vor der Behandlung oder einem notwendigen Eingriff. Dr. Lautner: „Insbesondere die Aufnahme einer Begleitperson, wie sie bei uns seit über drei Jahrzehnten üblich ist, kann ein Erwachsenenkrankenhaus nicht leisten. Es ist in seinen Strukturen und der Ausstattung nicht auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Die körperlichen, emotionalen und seelischen Bedürfnisse von Kindern sind je nach Alter und Entwicklungsstufe völlig unterschiedlich. Hier ist besonders geschultes Krankenhauspersonal gefragt, mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.“
Zahlen-Fakten
In der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen werden jährlich 4 300 Kinder und Jugendliche stationär und mehr als 23 000 Patienten ambulant behandelt. Sie ist mit dem Einzugsgebiet der Städte Gelsenkirchen und Bottrop und dem Kreis Recklinghausen von überörtlicher Bedeutung. „Wir sind mit den chirurgischen Disziplinen des Bergmannsheil Buer optimal verknüpft. Das trifft vor allem auf die Urologie zu. Die Ärzte beider Häuser arbeiten Hand in Hand“, so Kinderarzt Lautner.