04. Februar 2016, 15:00 Uhr | Westfälische Hochschule
Die Urkunden für die Stipendienrunde 2015/2016 an der Westfälischen Hochschule liegen bereit, Diesjähriger Sponsor: die Stiftung „Schalke hilft!“. Foto: WH/BL.
Die Westfälische Hochschule feiert in diesem Jahr ihre Stipendiaten der Förderrunde 2015/2016 in der Schalker-Veltins-Arena im „LaOla-Club“. Als langjähriger Förderer ermöglicht die Stiftung „Schalke hilft!“, dass die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten aller Standorte der Westfälischen Hochschule dort ihre Urkunden entgegennehmen können. Olaf Thon, Repräsentant der Stiftung, wird die Gäste begrüßen.
In Gelsenkirchen, aber für alle ihre drei Hochschulorte, vergibt die Westfälische Hochschule am Donnerstag, 11. Februar, die Förder-Urkunden an die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Studienjahres 2015/2016 „Auf Schalke in der Veltins-Arena“. In diesem Jahr sind es so viele wie nie seit Start der Förderung vor sieben Jahren. „Unser ehrgeiziges Ziel, ‚die Hundert‘ zu schaffen, haben wir erstmals erreicht. Hinzu kommen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die durch eines der Begabtenförderwerke des Bundes gefördert werden. Unser Dank gilt daher allen Förderern, deren Engagement bisweilen weit über die rein monetäre Unterstützung hinausgeht“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann. „Es lohnt sich, unsere Talente zu unterstützen und so auch ihre Leistungen sichtbar zu machen. Wir sehen uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein und mit der Förderung begabter junger Menschen ein Thema aufgegriffen zu haben, das im Fokus des Interesses der Gesellschaft steht und dessen Bedeutung gesamtgesellschaftliche Anerkennung gefunden hat. Es gibt viele altbekannte und neue Wege, junge Menschen in ihrer Ausbildung zu unterstützen und somit auch die Region, für die gut ausgebildete Fachkräfte eine echte Bereicherung darstellen.“
Die Summe von 300 Euro erhalten die Studierenden monatlich zunächst ein Jahr lang, eine Verlängerung bis zum Ende der Regelstudienzeit ist möglich, sofern die Studienleistung weiterhin gut ist und die Hochschule darüber hinaus über ausreichend Förderzusagen verfügt. Die Unterstützung ist kein Darlehen und muss somit nicht zurückgezahlt werden. Beispielsweise besteht das sogenannte Deutschlandstipendium immer aus zwei Teilen: Eine Hälfte bezahlt die Bundesrepublik Deutschland aus der Kasse des Bundesbildungsministeriums, die andere Hälfte kommt von einem privaten Sponsor. In diesem Jahr konnten so viele Stipendiaten in die Förderung aufgenommen werden, weil die Hochschule zahlreiche Sponsoren aus dem Kreis von Stiftungen, Begabtenförderwerken, Vereinen, den Hochschulfördergesellschaften, von Banken, Unternehmen, Privatleuten und Zeitungsverlagen von dieser Art der Studierendenförderung überzeugen konnte. Mehrere Stipendien hat die Hochschule selbst über ihre Abteilung „Talentförderung“, durch viele Professorinnen und Professoren sowie Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter übernommen. Alle Stipendiaten und Förderer treffen sich nun zu einer Stipendienfeier in der Veltins-Arena.