07. Dezember 2015, 10:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Der Winter steht vor der Tür, die Witterung wird kälter. Nachts sinken die Temperaturen auf unter 0° C ab. Wohnungslose Frauen und Männer benötigen besonders zur kalten Jahreszeit unsere Hilfe. Nach Information der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. sind im vergangenen Winter 2014/2015 bundesweit insgesamt sieben wohnungslose Menschen durch Kälte zu Tode gekommen.
Auch wenn im vergangenen Jahr in Gelsenkirchen kein Kältetod eines wohnungslosen Menschen bekannt geworden ist, erinnert die Zentrale Fachstelle für Wohnungsnotfälle (ZFW) der Stadtverwaltung an die verfügbaren Hilfeangebote bei Kälte.
Damit in Gelsenkirchen niemand erfriert ist es wichtig, dass alle ein wenig aufmerksamer auf den gefährdeten Personenkreis schauen und im Notfall Hilfe rufen.
In Gelsenkirchen muss niemand draußen übernachten. Es gibt hier ein umfangreiches Hilfeangebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Die Freien Wohlfahrtsverbände, die kirchlichen Verbände und die Stadt Gelsenkirchen bieten flächendeckend und niederschwellig nachfolgende Hilfen an:
Männerübernachtungsheim der Stadt Gelsenkirchen,
Caubstr. 28
Telefon +49 (209) 86157
Neben Schlafplätzen zu einem Preis von 3 Euro pro Nacht ist auch durch das in der Nähe angesiedelte „Arztmobil e.V.“ die medizinische Versorgung sichergestellt.
Für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen stehen ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei Bedarf werden individuelle Lösungen durch die ZFW (Telefon +49 (209) 169-2150) sowie den Caritasverband (Telefon +49 (209) 201402) angeboten und unbürokratisch umgesetzt.
Bitte helfen Sie Menschenleben zu retten! Sollten Sie in der kalten Jahreszeit eine hilflose Person bemerken, dann verständigen Sie im Zweifelsfall die Feuerwehr (Telefon 112) oder die Polizei (Telefon 110).
Mit Ihrer Hilfe können Sie dazu beitragen, dass niemand erfriert.