05. November 2015, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
137 Bürgerinnen und Bürger nahmen am Dienstag, 3. November, an der Auftaktveranstaltung zum Thema Flüchtlinge im Bezirk Nord teil. Dabei spielte das Thema ehrenamtliche Hilfe eine große Rolle. Kommende Woche ist der Bezirk Ost an der Reihe.
Die Stadt Gelsenkirchen führt im November und Dezember in jedem Stadtbezirk Informationsveranstaltungen durch. Dort sollen hauptsächlich die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen.
Zum Bezirk Ost gehören die Stadtteile Erle, Resse und Resser-Mark. Die Infoveranstaltung findet statt am:
Dienstag, 10. November um 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr),
Aula Gesamtschule Mühlbachstraße 3, 45891 Gelsenkirchen.
Einlass zur Veranstaltung ist eine halbe Stunde vor Beginn um 18 Uhr. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich mittels stadtbezirksbezogener Schautafeln vor der Veranstaltung zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Sozialdezernentin Karin Welge können die Bürgerinnen und Bürger in einer moderierten Runde Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Polizei und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Fragen stellen.
Da nur sehr begrenzt Parkplätze direkt an der Schule zur Verfügung stehen, bittet die Stadt Gelsenkirchen um Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Immer mehr Flüchtlinge aus verschiedenen Kriegs- und Krisengebieten fliehen nach Deutschland und kommen auch zu uns nach Gelsenkirchen. Allein in diesem Jahr hat Gelsenkirchen bislang 1800 Flüchtlinge aufgenommen. Bis Ende des Jahres gilt es 2900 Menschen menschenwürdig unterzubringen, zu betreuen und ihnen die Integration zu ermöglichen. Dies stellt die Gesamtstadt und jeden einzelnen Stadtbezirk vor große Herausforderungen. Viele Gelsenkirchener wollen helfen, wo sie nur können. Andere sehen die Situation mit gemischten Gefühlen und haben gezielte Fragen.
Vor allem der Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge wächst stetig. Dezentral vor zentral, möglichst kleine Wohneinheiten vor großen Massenunterkünften – das sind die Leitlinien bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gelsenkirchen. Wie diese Leitlinien umgesetzt, wie und wo Flüchtlinge untergebracht und betreut werden und wie sich die ersten Schritte der Integration gestalten, wird bei Bürgerinformationsveranstaltungen in den jeweiligen Stadtbezirken erläutert.
Auch im Bezirk Ost sind Flüchtlinge dezentral in Wohnungen untergebracht. Daneben wurde in der Emscher-Lippe-Halle im Wege der Amtshilfe für das Land Nordrhein-Westfalen vorübergehend eine Notunterkunft für bis zu 300 Personen eingerichtet. An der Heistraße sind 80 Flüchtlinge untergebracht. Im Berger Feld sollen mobile Wohneinheiten und Schnellbauhäuser bis zu 400 Geflüchtete aufnehmen.