29. Oktober 2015, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Seit April 2015 treffen sich regelmäßig durchschnittlich 25 Jugendliche der städtischen Jugendzentren Buerer Straße und Tossehof und Jugendliche der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen. Street Dance, Theater und Musik sind die Türöffner für dieses interkulturelle Projekt. Geprobt wird wöchentlich abwechselnd in den Jugendzentren und in der neuen Synagoge.
Gemeinsam haben die Jugendlichen eine Aufführung erarbeitet, die am
Sonntag, 8. November 2015, um 17 Uhr,
in der Neuen Synagoge,
Georgstraße 2, Gelsenkirchen
Premiere hat. Zur Aufführung sind alle Gelsenkirchener, insbesondere alle Schülerinnen und Schüler und die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.
Projektleiter Ulli Penquitt, der Street Dance Choreograph Ilir Brahaj und die beteiligten Jugendlichen planten den Verlauf des Projekts ICH BIN, DU BIST, WIR SIND - DIE STUNDE, DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN gemeinsam und fügten die einzelnen Stilelemente zu einer einzigartigen Show zusammen.
Im Vordergrund des Projekts steht die Begegnung junger Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religionszugehörigkeit und kultureller Identität.
Das Projektziel ist eine klare Positionierung für Demokratie und Toleranz. Über diese Begegnung junger Menschen, die vorher nichts voneinander wussten, entstand über Monate eine Sensibilisierung für die Ängste unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen jüdischen und muslimischen Glaubens. Menschen, die Angst vor Anschlägen haben oder Terror und Krieg täglich erleben mussten und aus ihrer Heimat flüchten mussten und denen man nun täglich in Gelsenkirchen begegnet.