28. Oktober 2015, 17:50 Uhr | aGEnda 21-Büro
Im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ wird am Montag, 2. November 2015, von 9 bis 17 Uhr in den Konferenzsaal des Wissenschaftsparks, Munscheidstraße 14, in Gelsenkirchen eingeladen.
In einer Reihe von Workshops mit den Akteuren der Stadtgesellschaft wurden in den vergangenen Monaten bereits Anforderungen und erste Ideen zur Vision „Lernende Stadt“ skizziert. Nun ist es an der Zeit die Vision weiter zu konkretisieren und zwar in Bezug auf ein gemeinsames Verständnis, welche Fähigkeiten und Voraussetzungen zu entwickeln und gestalten sind. Dazu sind alle Expertinnen und Experten für die vielfältigen Handlungsbereiche aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft von Nöten.
Bei der zweiten Zukunftskonferenz am 2. November 2015 wird man sich in abwechslungsreichen und kreativen Dialogformaten zu Fragen austauschen, die im bisherigen Prozess entstanden sind:
- Welche Lern- und Gestaltungskompetenzen werden in Gelsenkirchen in Zukunft benötigt?
- Welche Voraussetzungen sind hierfür zu gestalten – und von wem?
- Woran erkennen wir konkret, dass Gelsenkirchen eine „Lernende Stadt“ geworden ist?
- Wie können die in Gelsenkirchen bereits vorhandenen Potenziale und Stärken klug miteinander vernetzt werden, damit alle Beteiligten in ihrem Handeln noch wirksamer werden können?
- Und wer sollte wie und in welcher Rolle und Verantwortlichkeit an der Entwicklung zur „Lernenden Stadt“ beteiligt sein?
Die Ergebnisse und Empfehlungen aus dieser Zukunftskonferenz liefern die Grundlagen für die Formulierung der Vision 2030+ „Lernende Stadt“ und die Anforderungen an eine spätere Umsetzung, die die Stadt Gelsenkirchen im Wettbewerb eine Runde weiterbringen sollen.
Für eine erleichterte Planung wird um eine kurze formlose Anmeldung (Name, Vorname, Organisation) an das aGEnda 21-Büro gebeten: buero@agenda21.info.
Wie wollen wir im Jahr 2030 in Gelsenkirchen leben? Das ist im Kern die Frage, mit der sich die Stadt Gelsenkirchen im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einbringt. Als eine von 52 Städten hat Gelsenkirchen damit die erste Runde des Wettbewerbs erreicht.
Für die Stadt Gelsenkirchen haben sich aus den bisherigen Konferenzen und Workshops die Idee und der Wettbewerbsbeitrag „Lernende Stadt - Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung“ ergeben. Denn Bildung und Partizipation sind für die Gelsenkirchener Akteure der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Ein erstes Ziel im Rahmen des Wettbewerbs ist die Erarbeitung und Kommunikation einer gemeinsamen Vision „Lernende Stadt“ als verbindendes Element und Dach integralen Handelns innerhalb der Stadtgesellschaft und zur Vernetzung der Verantwortungsbereiche in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.