18. Oktober 2015, 14:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. "Dieser hinterhältige und feige Anschlag auf Henriette Reker hat mich zutiefst schockiert. Ich wünsche ihr viel Kraft für eine schnelle und vollständige Genesung", mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Frank Baranowski spontan auf die Nachricht von der Messerattacke in Köln reagiert. "Das Attentat ist nicht nur ein feiger Angriff auf die Person Henriette Reker und ihre Wahlkampfhelfer, sondern ein Angriff auf unsere Demokratie. Da wo Menschen sich für das Gemeinwohl engagieren, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich und das mit hohem persönlichem Engagement, darf kein Raum für Hass und Gewalt sein. Alle demokratischen Kräfte müssen spätestens jetzt zusammenstehen und sich der zunehmenden Radikalisierung entgegenstellen. Für mich gehört dazu auch eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber radikalisierenden Äußerungen in den so genannten sozialen Medien. Die Menschenkette rund um das Kölner Rathaus ist eine erste richtige Antwort, der weitere folgen müssen."
Henriette Reker war fast zehn Jahre lang Sozialdezernentin in Gelsenkirchen. Sie engagierte sich für die Menschen und war in dieser Zeit immer und überall Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Die Stadtverwaltung Gelsenkirchen verurteilt die abscheuliche Tat und hofft darauf, dass Henriette Reker schnell und völlig genesen ihre Arbeit für die Menschen in ihrer Stadt aufnehmen kann.