14. Oktober 2015, 11:06 Uhr | Volkshochschule (VHS)
Dieser Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Falko Herlemann beleuchtet ein brisantes Thema um aktuelle Ereignisse aus der Welt der Kunst. Der "Fall Gurlitt" hat in der jüngeren Vergangenheit die Diskussion um den Umgang mit Raub- und Beutekunst aus der Zeit des Nationalsozialismus wieder in die Öffentlichkeit gebracht. Der Vortrag geht der Frage nach dem historischen Hintergrund in Deutschland nach: Von der Beschlagnahmung der "Entarteten Kunst" aus deutschen Museen, den Enteignungen jüdischer Mitbürger bis zu den Raubzügen in den eroberten Gebieten. Er stellt die Auftraggeber und Helfer vor und fragt nach dem heutigen Umgang mit dieser Kunst. Abschließend wir das Thema "Beutekunst" in den kulturhistorischen Zusammenhang gestellt.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 19 Uhr im Bildungszentrum Gelsenkirchen, Ebertstraße 19, in Raum 205. Der Eintritt kostet 5 Euro (keine Ermäßigung)
Anmeldungen und Informationen:
VHS Gelsenkirchen 0209 169-2508 oder
www.vhs-gelsenkirchen.de.