08. Oktober 2015, 13:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In den kommenden Tagen werden weitere 150 Flüchtlinge in Gelsenkirchen ankommen. Dabei handelt es sich um zugewiesene Flüchtlinge, die bereits das Registrierungsverfahren durchlaufen haben und hier verbleiben bis zum Entscheid ihres Asylverfahrens.
Für eine größere Zahl neu zugewiesener Flüchtlinge ist als städtische Gemeinschaftsunterkunft eine Traglufthalle in Schaffrath geplant. Diese soll bis Ende des Jahres zur Verfügung stehen. Solange soll die Dreifachturnhalle an der Wildenbruchstraße als städtische Gemeinschaftsunterkunft genutzt werden. Nach und nach soll den Neuankömmlingen Wohnraum vermittelt werden.
Für den Schulsport erarbeiten Gelsensport und Stadtverwaltung Lösungsmöglichkeiten und stimmen diese mit den Schulleitungen ab. Betroffen sind auch mehrere Sportvereine: CSG Bulmke (Basketball), DJK Schwarz-Weiß-Gelsenkirchen Süd (Handball), Polizeisportverein Gelsenkirchen (Handball) und Post SV Buer (Inlineskating). Gelsensport prüft derzeit Ausweichmöglichkeiten.
„Wir werden alles Erdenkliche tun, um unseren Vereinen zu helfen und gleichzeitig die Stadt bei ihrer Herkulesaufgabe zu unterstützen. Bisher hat das auch sehr gut funktioniert, wir sehen aber auch, dass die Belastungsgrenze der Vereine langsam erreicht wird“, so Gelsensport-Geschäftsführer Dr. Günter Pruin. „Daher ist es ein wichtiges Signal, dass die Wildenbruchhalle nur kurzfristig genutzt wird.“