17. August 2015, 11:17 Uhr | Bürgerstiftung "Leben in Hassel"
Da wurde noch gebaut; am Sonntag feiert das BONNI Eröffnung. Foto: Caroline Seidel.
Es ist soweit: Der Umbau des Gemeindezentrums der Evangelischen Lukas-Gemeinde ist abgeschlossen. Das neue Stadtteilzentrum BONNI in Hassel öffnet am Sonntag seine Türen. Nach einer siebenjährigen Vorbereitungs- und Planungszeit und einer 18-monatigen Bauphase ist der Umbau des ehemaligen Gemeindezentrums nun abgeschlossen. Das Stadtteilzentrum BONNI nimmt mit neuem Konzept in neuen Räumlichkeiten seine Arbeit auf.
Damit startet in Hassel ein ambitioniertes und landesweit stark beachtetes Modellprojekt. Am 23. August beginnt um 10 Uhr die feierliche Eröffnung mit einem ganztägigen Eröffnungsprogramm. Zahlreiche Ehrengäste und der ganze Stadtteil sind dazu eingeladen. Die Gäste dürfen sich nicht nur auf ein attraktives Festprogramm freuen, sondern können an diesem Tag einen ersten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten und den zukünftigen Angeboten im BONNI gewinnen.
Zur der Eröffnungsfeier laden die Bürgerstiftung „Leben in Hassel“ als Bauherr und die Stadt Gelsenkirchen ein am:
Sonntag, 23. August 2015 ab 10 Uhr,
Eppmannsweg 32,
45896 Gelsenkirchen-Hassel.
Mit dem Stadtteilzentrum BONNI wird ein zentrales Projekt des interkommunalen Stadter-neuerungsprogramms für Hassel, Westerholt und Bertlich realisiert, das in den kommenden Jahren mit vielen weiteren Maßnahmen zu einer Stärkung der drei Stadtteile in Gelsenkirchen und Herten beitragen soll. Der Umbau wird gefördert durch die Städtebauförderung von Bund, Land NRW und Stadt Gelsenkirchen im NRW-Programm ‚Initiative ergreifen‘ sowie mit Mitteln des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Stiftung Wohlfahrtspflege und Aktion.Mensch. Nach dem Einzug der Nutzer in die neuen Räume steht zwar noch der Umbau der dann leer gezogenen Lukas-Kirche und die Fertigstellung der Außenanlagen an, aber die Eröffnung liefert genügend Grund den Erfolg der langen Anstrengungen zu feiern.
Die Folgen des Strukturwandels und der demografischen Entwicklung sind auch rund um die ehemalige Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten sichtbar. Daher engagieren sich die beiden Städte gemeinsam, um die Stadtteile Hassel, Westerholt und Bertlich mit insgesamt 34.000 Menschen weiterzuentwickeln. Ein lebenswertes Umfeld und ein ausreichendes Angebot an Nahversorgung, Infrastruktureinrichtungen und sozialen Angeboten sollen die Wohnquartiere für die Zukunft rüsten. Neben den Bürgerinnen und Bürgern sind auch die lokalen Akteure, Institutionen und Vereine eingeladen, sich in den kommenden Jahren am Erneuerungsprozess zu beteiligen.