Menschen ohne Unterkunft müssen nicht auf der Straße übernachten!
Informationen der „Zentralen Fachstelle für Wohnungsnotfälle“
29. Oktober 2008, 00:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 29. Oktober 2008, 00:00 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Während die Vorboten des Winters mit den ersten Frostnächten nun auch Gelsenkirchen erreicht haben, hat die Stadt Gelsenkirchen Vorkehrungen getroffen, dass Menschen ohne Unterkunft nicht auf der Straße übernachten müssen und Gefahr laufen zu erfrieren.
Um diese Vorbereitungen kümmert sich die Zentrale Fachstelle für Wohnungsnotfälle (ZFW) im Referat Soziales der Stadt Gelsenkirchen.
Gut strukturierte Hilfeangebote für den Personenkreis der Wohnungslosen werden auf unterschiedlichen Ebenen durch die Freien Wohlfahrtsverbänden, den kirchlichen Organisationen und der Stadt Gelsenkirchen angeboten.
So sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für Männer im Männerübernachtungsheim der Stadt Gelsenkirchen im Ortsteil Schalke Nord an der Caubstraße 28 (Telefon 86 1 57) vorhanden. Die Übernachtungsgebühr beträgt 3,00 € pro Tag.
Über das in direkter Nähe angesiedelte Arztmobil wird auch die medizinische Versorgung sichergestellt.
Für wohnungslose bzw. von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen steht ebenfalls eine Unterkunft zur Verfügung. Bei Bedarf werden individuelle Lösungen für betroffene Frauen durch die Fachstelle (Telefon 1 69 – 21 50; Sa, So 8 61 57) sowie durch den Caritasverband (Telefon 9 23 30 45) realisiert und unbürokratisch umgesetzt.
Es besteht des Weiteren die Möglichkeit verschiedene Anlaufstellen tagsüber aufzusuchen. So bieten die unterschiedlichen Einrichtungen folgende Hilfen:
Wilhelm-Sternemann Haus
Das Wilhelm-Sternemann-Haus, eine Einrichtung des Caritasverbandes, befindet sich in der Altstadt an der Husemannstraße 52 (Telefon 20 14 02) und hält neben dem Mittagstisch eine Sozialberatung und weitere Hilfen vor.
Gegen eine geringe Gebühr wird eine warme Mahlzeit ausgegeben. Das Haus verfügt über eine Kleiderkammer.
Das Weiße Haus
Das Weiße Haus, eine Einrichtung des Caritasverbandes und des Diakoniewerkes Gelesenkirchen und Wattenscheid e.V., ist in Buer an der Hochstraße 80 (Telefon34 92 74) ansässig und hält neben dem Mittagstisch eine Sozialberatung und weitere Hilfen vor.
Für die warme Mahlzeit wird eine geringe Gebühr erhoben. Im Bedarfsfall kann Kleidung gestellt werden.
Regenbogenhaus
Das Regenbogenhaus ist eine Einrichtung des Diakoniewerkes und der Kath./Ev. Kirchengemeinde Horst, Auf dem Schollbruch 47 c (Telefon 51 33 48).
Hier besteht ebenfalls neben dem Mittagstisch eine Kleiderkammer.
Gelsenkirchener Tafel e. V.
Die Gelsenkirchener Tafel e. V. (Telefon 31 98 84/63 88 106) gibt in Buer und in der Altstadt Lebensmittel an Bedürftige aus.
Darüber hinaus besteht in Gelsenkirchen seit Jahren die Maßnahme „Betreutes Wohnen für allein stehende Wohnungslose“.
Zu den verschiedenen Hilfeangeboten wird insbesondere auf den Flyer verwiesen, der in den Bürgercentern der Stadt Gelsenkirchen, der örtlichen Pressestelle und bei den ortsansässigen freien Trägern ausliegt.
Für wohnungslose Menschen, die die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nicht nutzen, sind Minusgrade gefährlich.
Die Zentrale Fachstelle für Wohnungslose bittet die Bürgerinnen und Bürger, die in der kalten Jahreszeit Hilfebedürftige im Freien übernachten sehen, um Hinweise an Polizei oder Feuerwehr, damit eine schnelle und unbürokratische Hilfe möglich ist.
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