Mit der Grau-zu-Grün-Challenge lädt die Stadt Gelsenkirchen dazu ein, versiegelte Flächen wie Vorgärten, Einfahrten oder Hofflächen zu entsiegeln und neu zu begrünen. Ziel der Aktion ist es, das Wohnumfeld grüner und lebenswerter zu machen, Regenwasser besser versickern zu lassen und einen Beitrag zu einem besseren Mikroklima zu leisten. Schon kleine Flächen können dabei einen sichtbaren Unterschied machen.
Weniger versiegelte Flächen bedeuten mehr Lebensqualität direkt vor der eigenen Haustür. Begrünte Flächen heizen sich im Sommer weniger stark auf, verbessern die Regenwasserversickerung und schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Gleichzeitig wird das Wohnumfeld attraktiver und angenehmer. Mit der Teilnahme an der Challenge leisten Sie also nicht nur einen Beitrag zu einem besseren Klima, sondern haben auch die Chance auf attraktive Preise.
Als Hauptpreis winkt ein Gewinn im Wert von 500 Euro, zum Beispiel für Pflanzen oder Gartenzubehör. Darüber hinaus gibt es weitere Preise. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen des Klima- und Umwelttags 2026 bekannt gegeben.
Die Teilnahme ist einfach: Wählen Sie eine versiegelte Fläche auf Ihrem Grundstück aus, die Sie umgestalten möchten. Machen Sie ein Vorher-Foto dieser Fläche. Entfernen Sie Pflaster, Beton oder Schotter und begrünen Sie die Fläche neu. Halten Sie das Ergebnis mit einem Nachher-Foto fest. Senden Sie anschließend beide Bilder zusammen mit einer kurzen Beschreibung Ihres Projekts über das Kontaktformular an uns. Bitte achten Sie darauf, dass die Bilder zusammen weniger als 15 MB groß sind.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, loszulegen. Wählen Sie eine Fläche aus, machen Sie den ersten Schritt und zeigen Sie, wie aus Pflaster, Beton oder Schotter wieder ein grüner Ort werden kann.
Die Stadt Gelsenkirchen unterstützt Sie bei Ihrem Projekt mit kostenlosen Entsorgungsangeboten für das entfernte Material Ihrer Entsiegelung: Je nach Größe der Fläche erhalten Sie dafür z. B. einen Gutschein für den Wertstoffhof oder einen Container
zur Entsorgung des entfernten Materials. Kontaktieren Sie dazu das Klimaanpassungsteam der Stadt.