Auf dem Horster Südfriedhof befindet sich die größte Gräberstätte für sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Gelsenkirchen. Die Gräberfelder wurden zum Ende des Zweiten Weltkrieges angelegt. Der Gedenkstein mit kyrillischer Inschrift wurde vermutlich im Jahr 1948 auf Veranlassung des Alliierten Kontrollrats errichtet. Die Inschrift erinnert an die Opfer und lautet sinngemäß: „Hier ruhen 884 sowjetische Bürger, die in der faschistischen Gefangenschaft in der Zeit von 1941 bis 1945 umgekommen sind.“
Die Erinnerungsorte-Tafel wurde 2014 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Stadt- und Verwaltungsgeschichte e.V. erstellt und im Jahr 2023 erneuert.