Vor 87 Jahren überfiel Deutschland ohne jede Kriegserklärung Polen. Deutsche Soldaten marschierten in Polen ein und eroberten schnell große Teile des Landes. Mit ihnen kamen auch SS-Männer und normale deutsche Polizisten und ermordeten zehntausende Menschen – polnische Politiker, Journalisten, Priester, Richter, Juden und viele mehr. Auch viele deutsche Soldaten töteten gezielt Zivilistinnen und Zivilisten.
In seinem Vortrag schildert Markus Roth anschaulich die ersten Wochen des Zweiten Weltkriegs. Er macht anhand von Einzelschicksalen und Tagebüchern den brutalen Charakter dieses Krieges deutlich und gibt einen Ausblick auf die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen, die geprägt war von Rassismus, Terror und Unterdrückung. Dr. Markus Roth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Redakteur der Einsicht, Bulletin des Fritz Bauer Instituts. Er hat Germanistik, Polonistik sowie Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster studiert.
Info: 0209 / 169-8551
Dieser Termin ist kostenfrei.