Lesung, 16. September 2026, 19:00 Uhr, KBZ Schloss Horst
Klaus Grabenhorst nähert sich dem Künstler Johnny Cash über seine Lieder als auch den historischen Hintergründen an. Bildrechte: Thomas Eicher
mit Klaus Grabenhorst (Gesang und Gitarre)
Johnny Cash (1932-2003), einflussreicher Country-Sänger, Songschreiber und Schauspieler, war bekannt für seine kritischen und unkonventionellen Texte. Er erreichte mit 13 Singles Platz eins der amerikanischen Country-Charts, hatte aber keine Berührungsängste, was das Genre anging. Sein musikalisches Spektrum reicht von Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country. Er schrieb etwa 500 Songs, verkaufte mehr als 90 Millionen Tonträger und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet. Für Bob Dylan war er „der Polarstern“.
Allzu gradlinig hat Johnny Cash nie gelebt, aber wie kein anderer wurde er zur Stimme Amerikas. In die Country Hall of Fame wurde er ebenso aufgenommen wie in die Rock’n’Roll Hall of Fame. „Wenn Amerika als Nation sprechen könnte“, so schrieb das britische Magazin „Time Out“, „sie würde sich anhören wie Johnny Cash“.
Mit vielen Liedern, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gesungen, aber auch mit Geschichten zu ihrer Entstehung und den historischen Hintergründen nähert sich Klaus Grabenhorst diesem Jahrhundertsänger an. Mit dabei Hits wie „Fosom Prison Blues“, „Ring of Fire“ und „Der Mann in Schwarz“. Seit über 40 Jahren ist Klaus Grabenhorst unterwegs als Erzählkünstler, Schauspieler und Sänger: Tourneen führten ihn für das Goethe-Institut in die Türkei, er spielte im TAT-Frankfurt, und im russischen Fernsehen war er aus dem Wachtangow-Theater in Moskau bis nach Wladiwostock zu hören.
Eintritt: 15,00 €
VVK: Tel. 0231/4775981, info@melange-im-netz.de