Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen, deren Gedichte („Erklär mir, Liebe“ u. a.) und Gedichtbände („Die gestundete Zeit“ u.a.) ebenso zum literarischen Kanon des 20. Jahrhunderts gehören wie ihre Hörspiele („Der gute Gott von Manhattan“ u.a.), die Fragen nach dem Sinn des Daseins zu Gehör bringen und nach dem Weiterwirken faschistischer Tendenzen fragen. Mit ihrem Erzählband „Das dreißigste Jahr“ und ihrem Roman „Malina“ bot Bachmann wichtige Anregungen für die sich in den 1970er Jahren entwickelnde neue „Frauenbewegung“ und der in dieser Dekade ebenfalls entstehenden „Frauenliteratur“. Der bebilderte Vortrag beschäftigt sich mit den wichtigsten Werken Ingeborg Bachmanns und folgt den Spuren ihres Lebens – und ihren Beziehungen mit den für sie wichtigen Männern wie Paul Celan, Max Frisch und Hans Werner Henze. Dr. Jürgen Nelles lehrt als Privatdozent an der Universität Bonn Neuere deutsche Literatur und ist für Bildungs- und Kulturinstitutionen als Referent tätig.
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Dieser Termin ist kostenfrei.