Kino, 02. Juni 2026, 17:45 Uhr, Schauburg Filmpalast
Plakat. Bildrechte: farbfilm
Dokumentarfilm von Wilfried Hauke und Hermann Pölking; D/S 2025, 103 Min.; FSK: ab 12 J.
Dokumentarfilm, der sich der Schriftstellerin Astrid Lindgren aus biografischer und zeitgeschichtlicher Perspektive anhand ihrer zwischen 1939 und 1945 geführten Kriegstagebücher nähert.
Bevor Astrid Lindgren (1907-2002) mit „Pippi Langstrumpf“ (1945) der Durchbruch als Kinderbuchautorin gelang, führte die berühmte schwedische Schriftstellerin während des Zweiten Weltkriegs Tagebücher, in denen sie auch Gedanken und Ängste über das Kriegsgeschehen notierte. Diesen erst posthum veröffentlichten Aufzeichnungen widmet sich Wilfried Haukes Dokumentarfilm, der mittels Spielszenen und Interviews eine eher unbekannte Seite von Lindgren beleuchtet und dabei von Menschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung erzählt.
Mit den persönlichen Notizen hat Astrid Lindgren „nicht nur eine Chronik von Schweden im Zweiten Weltkrieg verfasst, sondern auch ihr nicht immer einfaches Familienleben beschrieben und die Entstehungsgeschichte von ‚Pippi Langstrumpf‘ zu Papier gebracht. Der Film vermittelt viel von dem Lebensgefühl, das in Schweden (zu Zeiten) des Zweiten Weltkriegs herrschte, und er zeichnet die Veränderungen nach, die es in den nächsten Jahren erfuhr. Die Parallelen zu unserer heutigen Gegenwart sind verblüffend.“
Präsentiert in der KoKi-Reihe "Filmjahr national".
Eintritt:
Normalpreis 6,00 €
Ermäßigt* 5,00 €
GE-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber 3,00 €
KoKi-10er-Karte (normal) 54,00 €
KoKi-10er-Karte (ermäßigt*) 45,00 €
* Die Ermäßigung gilt für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte Gelsenkirchen gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.