26. Mai 2026, 10:02 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Am Josef-Büscher-Platz in Gelsenkirchen-Horst, gegenüber von Schloss Horst, steht der Schriftzug „HORST“ seit rund zehn Monaten als sichtbares Zeichen für Identität und Wandel im Stadtteil. Nun hat der bewusst eingeplante Oxidationsprozess der Metallbuchstaben den gewünschten Umfang erreicht – Anlass genug, das Kunstwerk offiziell vorzustellen.
Das markante Objekt, ein massiver Betonblock mit aufgesetzten Metallbuchstaben, war von Beginn an als sich veränderndes Kunstwerk konzipiert und zugleich als prägnanter Fotospot gedacht. Erst durch den natürlichen Kontakt mit Wasser entwickelte sich nach und nach die charakteristische rostbraune Oberfläche, die dem Schriftzug heute sein endgültiges Erscheinungsbild verleiht. Damit ist ein zentraler Teil der künstlerischen Idee von Beni Veltum nun vollendet.
„Wir wollten ein starkes, selbstbewusstes Zeichen für Horst schaffen – eines, das mit der Zeit wächst und an Ausdruck gewinnt. Dass der Schriftzug nun genau diesen gewünschten Zustand erreicht hat, freut uns besonders“, sagt Daniel Schacht, 1. Vorsitzender des Vereins Zukunft Horst e.V.
Schon bei der ersten Präsentation im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass „HORST“ weit über ein klassisches Kunstobjekt hinausgeht: Es fungiert als Identifikationspunkt für die Menschen im Stadtteil Horst und als neuer Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher. „Die Skulptur könnte mittelfristig auch den Startschuss für eine umfassende Neugestaltung des Josef-Büscher-Platzes geben. Sie zeigt, welches Potenzial in diesem zentralen Ort steckt und kann Impulse für eine weitere städtebauliche Entwicklung setzen“, so Dr. Constantin Verse, 2. Vorsitzender des Vereins Zukunft Horst e.V.
„Die Entwicklung des Kunstwerks zeigt eindrucksvoll, wie durch gemeinsames Engagement ein nachhaltiger Mehrwert für den Stadtteil entsteht – ermöglicht durch das Zusammenspiel des Vereins Zukunft Horst und der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen. Der Schriftzug wertet den Josef-Büscher-Platz sichtbar auf und stärkt damit die Attraktivität von Horst insgesamt. Als neuer Anziehungspunkt erhöht er die Besucherfrequenz, bringt mehr Leben in den öffentlichen Raum und setzt wichtige Impulse für den lokalen Einzelhandel. Solche Projekte tragen maßgeblich dazu bei, die Innenstadt zu beleben und positiv weiterzuentwickeln“, betont Dr. Uta Willim, Referatsleiterin der Wirtschaftsförderung.
„Der Schriftzug ist inzwischen zu einem echten Orientierungspunkt geworden. Mit der finalen Ausprägung durch die Oxidation bekommt er nun genau die Authentizität, die ihn so besonders macht“, erklärt Konstantin Noll, City-Manager von Gelsenkirchen-Horst.
Der Pressetermin markiert somit nicht nur die formale Fertigstellung des Kunstwerks, sondern auch den Abschluss eines bewusst angelegten, zeitlichen Gestaltungsprozesses. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Schriftzug in seinem finalen Zustand zu erleben und mehr über die Hintergründe, die Entstehung und die besondere Materialität zu erfahren.
Mit der offiziellen Vorstellung wird das Projekt als gemeinschaftliche Initiative von Stadt, Verein und lokalen Akteuren sichtbar abgeschlossen – und zugleich als aufsehenerregendes, dauerhaftes Symbol für Gelsenkirchen-Horst im öffentlichen Raum den Bürgerinnen und Bürgern übergeben.