19. Februar 2026, 14:17 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Das Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium und das Max-Planck-Gymnasium werden zum kommenden Schuljahr 2026/2027 Standorte des Gemeinsamen Lernens. Damit wird ein weiterer Schritt hin zu einem inklusiven und chancengerechten Bildungsangebot in Gelsenkirchen vollzogen.
Gemeinsames Lernen bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam unterrichtet und individuell gefördert werden. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen eine bestmögliche schulische Entwicklung zu ermöglichen und das unabhängig von ihren jeweiligen Lernvoraussetzungen.
Seitens des Schulträgers war die Entscheidung zwingend notwendig: „Inklusion ist ein zentraler Bestandteil einer modernen und zukunftsfähigen Bildungslandschaft. Wir sehen es als unsere Verantwortung, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Gemeinsame Lernen nun auch an diesen beiden zusätzlichen Standorten gelingt“, betont Anne Heselhaus, Vorständin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen.
Die Entscheidung ist das Ergebnis eines Abstimmungsprozesses zwischen Schulaufsicht und Schulträger. „Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Vielfalt zentral ist“, erklärt Markus Klein, Schulleiter des Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums. Dieses unterstreicht auch Cirsten Scharf, Schulleiterin des Max-Planck-Gymnasiums: „Als Gymnasium stehen wir für anspruchsvolle Bildung und individuelle Förderung gleichermaßen. Vielfalt bereichert unseren Schulalltag.
Inklusion ist in Gelsenkirchen bereits länger ein großes Thema. So sind mittlerweile fast alle Schulen der Sekundarstufe I Schulen des Gemeinsamen Lernens und sorgen damit dafür, allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen den Zugang zu Bildung im Regelsystem zu ermöglichen. Der Schulträger unterstützt diesen Entwicklungsprozess weiterhin aktiv und unterstützt alle Schulen bedarfsgerecht.