22. Januar 2026, 15:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Marlene Damerau (Projektleitung Stadt Gelsenkirchen), Manfred vom Sondern (CIO Stadt Gelsenkirchen), Prof. Dr. Karin Küffmann (Westfälische Hochschule), Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident d. Westfälischen Hochschule), Ministerin Ina Scharrenbach (BMWSB), Prof. Dr. Tobias Urban (Westfälische Hochschule), Prof. Dr. Julia Frohne (Westfälische Hochschule), Prof. Dr. Christian Kuhlmann (Westfälische Hochschule), Simon Nowack (Stadtrat Gelsenkirchen), v.l.n.r.. Bildrechte: URBAN.KI/Tomke Coordes
Das Jahr 2025 war für URBAN.KI, der deutschen KI-Initiative für Kommunen, ein besonders bewegtes und erfolgreiches Jahr. Die Initiative konnte ihre Innovationskraft auf mehreren Ebenen unter Beweis stellen und sich als zentraler Impulsgeber für die digitale Transformation in Städten und Gemeinden etablieren. Hier die wichtigsten Meilensteine.
Eine große Ehre für URBAN.KI waren die Auszeichnung als „Innovator des Jahres 2025“ und "Business Innovator". Gewürdigt wurde dabei insbesondere der praxisorientierte Ansatz von URBAN.KI, der konkrete KI-Lösungen für kommunale Herausforderungen entwickelt und so einen messbaren Beitrag zur Modernisierung kommunaler Infrastrukturen leistet. Diese Anerkennung unterstreicht den bundesweiten Stellenwert des Projekts und bestätigt die strategische Bedeutung von KI für die Zukunft kommunaler Verwaltung.
Auch beim bundesweiten Digitaltag 2025 öffnete URBAN.KI seine Türen, um Interessierten und kommunalen Vertreterinnen und Vertretern einen ersten Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Potenziale der Initiative zu geben. Im Showroom URBAN.KI zeigten Expertinnen und Experten in den Räumlichkeiten der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, wie die Prototypenentwicklung umgesetzt wurde.
Das Highlight markierte aber klar die Jahrestagung des Projekts am 28. November 2025 an der Westfälischen Hochschule, wo sich ca. 200 Teilnehmende aus Kommunen, Politik, Wissenschaft und Verwaltung trafen: Unter dem Motto „What’s next, URBAN.KI?“ drehte sich die Tagung um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Bewältigung kommunaler Aufgaben und den Übergang von Forschung zu konkreter Anwendung. Die Veranstaltung wurde von NRW-Digitalministerin Ina Scharrenbach eröffnet, die betonte, dass KI den Mitarbeitenden und Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen soll. In Keynotes und Podien standen aktuelle Entwicklungen, der Status der Digitalisierung in Kommunen sowie Akzeptanzfragen im Mittelpunkt. In Workshops wurden die von URBAN.KI entwickelten Prototypen vorgestellt und gemeinsam vertieft, darunter Use Cases für Stadt- und Mobilitätsplanung, Umweltplanung, Bevölkerungsschutz und Verwaltungsprozesse. Die abschließende Podiumsdiskussion thematisierte den Übergang von Prototypen zur breiten Anwendung und die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit. Die Tagung machte deutlich, dass bedarfsorientierte und gut nutzbare KI-Lösungen für Kommunen notwendig sind und Kompetenzen im Umgang mit KI weiter ausgebaut werden müssen.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die Stadt Gelsenkirchen das Ziel, im Rahmen des 5-Standorte-Programms zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt stützt sich dabei auf eine breite Allianz relevanter Akteure aus kommunalen Spitzenverbänden, Verwaltung, Wissenschaft, kommunaler Wirtschaft sowie der Privatwirtschaft. Diese übergreifende Unterstützung schafft eine tragfähige Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens und eröffnet zugleich Perspektiven für eine nachhaltige Weiterentwicklung sowie eine mögliche Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Kommunen.