20. Januar 2026, 16:15 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Welche Rolle spielen Kirchenbauten für ein Quartier? Können sie ein kulturelles Erbe für alle Menschen sein? Über die Zukunft der Städte im Ruhrgebiet und die Teilhabe am kulturellen Erbe Europas können Besucherinnen und Besucher bei einem Workshop am
Samstag, 24. Januar,
von 15 bis 17.30 Uhr
in der St. Anna Kirche an der
Kapellenstraße 6, in
45881 Gelsenkirchen Schalke-Nord
diskutieren. In zwei Impulsvorträgen sprechen die Kunsthistorikerinnen Prof. Dr. Barbara Welzel und Laura di Betta von der Technischen Universität Dortmund über die Bedeutung von Kirchenräumen in Quartieren und das Potenzial von Kunst im Stadtraum als demokratische Idee.
Der kostenlose Workshop findet im Rahmen des Warm-Up-Programms der Manifesta 16 Ruhr in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund und dem Regionalverband Ruhr statt. Er kann ohne Anmeldung besucht werden. Die St. Anna Kirche wurde nach ihrer Schließung 2007 in ein lebendiges Sozialzentrum umgewandelt und wird im Sommer 2026 zu einem zentralen Schauplatz der Manifesta. Die Europäische, Nomadische Biennale verwandelt vom 21. Juni bis 4. Oktober leerstehende Nachkriegskirchen in den Ruhrgebietsstädten, Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg in offene Räume für Dialog, gesellschaftlichen Zusammenhalt und künstlerische Innovation. Das gesamte Warm-Up-Programm der Manifesta 16 Ruhr finden Interessierte auf manifesta16.org/warm-up.