19. Januar 2026, 12:05 Uhr | Westfälische Hochschule
Dr. Mirco Kuhnigk. Bildrechte: Dr. Mirco Kuhnigk
Zum 1. Januar 2026 ist ein Wechsel in der chefärztlichen Leitung zwischen der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen-Buer und dem Marienhospital Bottrop erfolgt. Dr. Mirco Kuhnigk ist neuer Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik in den Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer. Darüber hinaus verantwortet er als Direktor der Kinderkliniken im Verbund koordinierende und strategische Aufgaben für die pädiatrische Versorgung. Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen an allen Standorten des Verbundes (Gelsenkirchen, Bottrop, Marl) weiter zu stärken – durch ein gemeinsames Netzwerk, abgestimmte Behandlungspfade sowie eine Weiterentwicklung der medizinischen Schwerpunkte.
Dr. Kuhnigk ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit den Schwerpunkten Neonatologie, pädiatrische Pneumologie und Allergologie. Zuvor war er seit 2020 als Chefarzt in der Kinderklinik im Marienhospital Bottrop tätig. Seine Funktion dort übernimmt nun der langjährige Ärztliche Direktor der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen und Leiter der Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, Dr. Gerrit Lautner. Er gestaltete in den vergangenen zwei Jahrzehnten maßgeblich – nach der Fusion mit dem damaligen Bergmannsheil Buer – die Etablierung der Kinderklinik im Jahr 2007 am neuen Standort in Buer.
Erst Ende letzten Jahres erhielten die Kinderkliniken der Knappschaft Kliniken einen Förderbescheid des Landes NRW: Für die Gelsenkirchener Kinderklinik stehen in den kommenden drei Jahren Fördermittel von insgesamt 24,5 Millionen Euro für bauliche Erweiterungen zur Verfügung. „Das ist ein bedeutender Meilenstein für unseren Standort und wird die Versorgung unserer jungen Patientinnen und Patienten weiter verbessern“, betont Geschäftsführerin Daniela Derscheid. „Chefarzt Dr. Kuhnigk wird mit seiner Expertise den Aufbau einer Kinderpneumologie ermöglichen und damit eine wichtige Versorgungslücke schließen. Wir nutzen die Fördermittel auch zur Weiterentwicklung der Kinderintensivstation und stärken damit das interdisziplinäre Traumazentrum mit Kinderneurochirurgie, Unfallchirurgie, Thoraxchirurgie, HNO und plastischer Chirurgie. Nicht zuletzt wird die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie ausgebaut, um lange Wartezeiten spürbar zu verkürzen.“