28. August 2025, 15:15 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Weil die Stadt Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen eine Vorreiter-Kommune ist, wenn es darum geht, neue Wege bei der Stadtentwicklung zu gehen, hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst auf seiner Sommertour mit zahlreichen Journalistinnen und Journalisten die Stadt besucht.
Oberbürgermeisterin Karin Welge, Stadtbaurat Christoph Heidenreich und die Teams der Zukunftspartnerschaft, des Stadtteilbüros Schalke-Nord und der Schulleiter der Grundschule an der Kurt-Schumacher-Straße, Thorsten Seiß, begrüßten Hendrik Wüst vor der sogenannten Engelsburg, einer Problemimmobilie, die kürzlich von der Stadt erworben werden konnte.
Im Umfeld der Schule an der Kurt-Schumacher-Straße, der „Schalker Meile“, hat die Stadt mehrere Problemimmobilien erworben, die teilweise schon abgerissen wurden. Die freiwerdenden Flächen werden für eine städtebauliche Aufwertung des Quartiers genutzt. So wird neben einem bereits errichteten Anbau zur Erweiterung der Schule an der Kurt-Schumacher-Straße auch eine neue Turnhalle entstehen.
Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Dieses Ergebnis ist nur möglich geworden, weil wir verwaltungsübergreifend und in Zusammenarbeit mit städtischen Gesellschaften eine gelungene Gemeinschaftsleistung erbracht haben. Der Ankauf der verschiedenen Gebäude zeigt, dass Verwaltung auch in einem schwierigen Umfeld Erfolge für unsere Stadtgesellschaft möglich machen kann. Im Umfeld der neuen Schule und der sanierten Glückauf-Kampfbahn können wir nun auch für die Nachbarschaft das Quartier weiter deutlich aufwerten. Das ist nach dem Ankauf im Ahlmannshof und dem Abriss der Emil-Zimmermann-Allee 1 ein weiteres sehr gutes Ergebnis und ich kann versprechen, dass schon bald weitere folgen.“
Der Ankauf von gefährdeten Immobilen folgt der städtischen Gesamtstrategie, Problemimmobilien in belasteten Quartieren zurückzubauen und zugleich attraktive Wohnlagen gezielt aufzuwerten und dauerhaft zu stärken. Das Land unterstützt die Stadt im Rahmen der „Zukunftspartnerschaft Wohnen“ umfassend.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Gelsenkirchen zeigt, wie mutige Stadtentwicklung aussehen kann. Wo Problemimmobilien das Stadtbild belastet und Lebensqualität eingeschränkt haben, entsteht jetzt neuer Raum für Bildung, Bewegung und Begegnung. Mit Projekten wie der neuen Turnhalle an der Schalker Meile wird sichtbar, dass Stadtentwicklung mehr ist als Bauen – es geht darum, Quartiere aufzuwerten und den Menschen vor Ort neue Perspektiven zu eröffnen. Dass Gelsenkirchen hier vorangeht, hat Vorbildcharakter für viele andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Wer in die Qualität seiner Stadtteile investiert, investiert damit auch in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“