09. September 2013, 12:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
So viele begeisterte Kommentare, so viele Menschen, an die 20.000, die sich alle ein Bild von unserem neuen Haus machen wollten – ja, man kann es nicht anders sagen: Die Tage der offenen Tür im Hans-Sachs-Haus waren einfach ein großes Fest. Es waren Tage, die einen Oberbürgermeister zufrieden und auch stolz machen!
Stolz auf das neue, großartige Haus, das Sie – wenn Sie mit dabei waren – vermutlich genauso beeindruckt hat wie mich. Selbst wenn man die Baupläne kannte, wenn man wie ich hin und wieder die Baustelle besichtigt hat: Es ist doch ein Unterschied, ob ich ein entstehendes Haus hinter Gerüsten sehe – oder dann, wenn es da ist, fertig, sauber, leuchtend. Es war nicht eben einfach, diesen Bau möglich zu machen. Aber umso schöner ist es nun, dass er da ist!
Stolz bin ich aber natürlich auch auf Sie, auf die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, die wissen, dass dies Ihr Haus ist, das Haus der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – und die entsprechend das neue Hans-Sachs-Haus in Besitz genommen haben. Die sich am Eröffnungswochenende das Bürgerforum angeschaut haben, den Ratssaal und natürlich auch meinen Arbeitsplatz, das Büro des Oberbürgermeisters. Und die jetzt schon das Haus nutzen, die an den ersten Tagen, an denen die Tür offen steht, ins Bistro oder zur Stadt- und Touristinfo kommen.
Von jetzt an habe ich mein Büro in der Gelsenkirchener City und bin von hier aus für Sie tätig. Einen Tag nach dem Eröffnungswochenende habe ich meine Umzugskisten im Hans-Sachs-Haus ausgepackt. Dabei ging mir durch den Kopf, dass mich viele Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener gefragt haben, was denn nun aus dem Rathaus Buer wird. Meine Antwort lautete: Das Rathaus Buer bleibt genauso wichtig wie zuvor. Viele Beschäftigte ziehen ja nicht von dort ins Hans-Sachs-Haus um. Das Technische Rathaus mit seiner Kompetenz für öffentliches und privates Bauen, für Stadtplanung, das bleibt in Buer.
Und Buer bleibt auch im Gesamtgefüge unserer Stadt so wichtig wie bisher. Wir haben jetzt das Hans-Sachs-Haus in unserer südlichen Innenstadt eröffnet – aber genauso arbeiten wir in Buer daran, das nördliche Zentrum zu stärken. Es Stück für Stück weiterzuentwickeln und noch attraktiver zu gestalten!
Auch die Buersche City werden wir weiter stärken
Deshalb haben wir gleich nachgelegt, direkt am folgenden Wochenende – mit der Eröffnung der Kulturmeile. Auf der letzten Meile der Horster Straße, am Eingang zur Buerschen Innenstadt, setzen wir einen wichtigen Bereich unserer Stadt unter neuem Namen etwas prominenter in Szene. Und wir bringen wertvolle Einrichtungen noch stärker zum Glänzen: das Kunstmuseum, die Schauburg, dazu die Skulpturenwiesen – und nun auch den Blobster. Über den haben wir viel gesprochen, als er noch ein Modell war. Jetzt können wir ihn vor Ort erleben – und wir können den neu gestalteten Goldbergplatz als Eingangstor in die Buersche Innenstadt in Augenschein nehmen.
Damit haben wir einen – weiteren – wichtigen Teil unseres Leitplans Buer verwirklicht. Schon vorher sind wesentliche Punkte dieses Plans umgesetzt worden, die Markthalle und die neu gestaltete Domplatte. So bringen wir Schritt für Schritt die Buersche City vorwärts – und können nun beobachten, wie beide Innenstädte – unser nördliches und unser südliches Zentrum – derzeit an Vitalität und Attraktivität gewinnen!