15. Juli 2014, 11:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Es ging mir so wie Ihnen vermutlich auch: Beim WM-Halbfinale gegen Brasilien habe ich ungläubig den Kopf geschüttelt, beim Finale dann zwei aufregende Stunden lang mitgefiebert. Nun ist die deutsche Nationalelf Weltmeister – und wir dürfen gratulieren: den beiden gebürtigen Gelsenkirchenern Manuel Neuer und Mesut Özil wie auch den beiden Schalkern Benedikt Höwedes und Julian Draxler!
Hinter dem Titel steht eine großartige Leistung. Denn die deutsche Mannschaft hat ja nicht nur gewonnen, sondern im Laufe der Weltmeisterschaft mit ihrem technisch versierten Spiel und einer starken Mannschaftsleistung auch Fußballfans auf der ganzen Welt begeistert. Eine weitere besondere Note bekommt der Erfolg für mich, weil gleich vier Spieler im Einsatz waren, die ihre fußballerische Ausbildung in Gelsenkirchen genossen haben. Wobei wir alle sehen konnten: Diese Ausbildung war ganz offenkundig eine exzellente!
Alle vier Spieler haben die Jugendarbeit des FC Schalke durchlaufen und ihre schulische Ausbildung parallel an der Eliteschule des deutschen Fußballs, der Gesamtschule Berger Feld, abgeschlossen. Das bestätigt erneut: Es lohnt sich ganz unbedingt, in eine möglichst gute Ausbildung und in starke Ausbildungsstätten zu investieren. Unsere Strategie, den Gelsenkirchener Sport wie die Bildungsinfrastruktur zu stärken – sie ist ganz sicher die richtige.
Zum Ende des Finales hat es der Kommentator im Fernsehen so deutlich gesagt, wie ich es mich gar nicht trauen würde: „Danke an Gelsenkirchen!“ – fast noch schöner als die sieben unwahrscheinliche Tore im Halbfinale. Dazu möchte ich zunächst den Jugendtrainern gratulieren – aber natürlich auch Manuel Neuer, Mesut Özil, Benedikt Höwedes und Julian Draxler: Sie haben sich diesen Erfolg vollauf verdient und unsere Stadt auf wunderbare Weise repräsentiert!
Glück auf!
Ihr
Frank Baranowski