06. Oktober 2020, 17:56 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Zehn Stipendien hat das Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen im März vergeben, mit denen künstlerische Prozesse drei Monate lang gefördert wurden. Die Ergebnisse zeigen vom 9. bis zum 11. Oktober die „Open Spaces“. Bei der dreitägigen Veranstaltung im stadt.bau.raum können die Besucherinnen und Besucher wie in einer Messe von den Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Räume besuchen. Dazu gibt es ein Abendprogramm mit Musik, Lesungen und einer Filmvorführung am Samstag und eine Podiumsdiskussion am Sonntag.
Gestaltet werden die „Open Spaces“ von den Stipendiatinnen und Stipendiaten Olufemi Atibioke, Linus Friedman, Thomas Hoppe, Urs Kessler, Christian Meyer und Merlin Jahn, Melody Reich, Chris Seidler, Claudia Tebben, Marc L. Vogler sowie Michael Em Walter und André Wülfing in Zusammenarbeit mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen und dem stadt.bau.raum.
„Gerade in Zeiten der Krise benötigt unsere Gesellschaft Kunst und Kultur. Deshalb ist es als Stadt unsere Aufgabe, den Künstlerinnen und Künstlern durch Programme wie die Stipendien gleichermaßen Förderung und Wertschätzung zukommen zu lassen“, so Anne Heselhaus, die neue Beigeordneten für den Vorstandsbereich Kultur, Bildung, Jugend, Sport, und Integration, die die „Open Spaces“ am Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr eröffnen wird.
Schon ab 19 Uhr besteht am Freitag die Möglichkeit, sich die Ausstellung im stadt.bau.raum anzusehen. Im Anschluss an die Eröffnung spielt Linus Friedmann Werke von Agustin Barrios Mangoré, Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla und Urs Kessler zeigt seine Film-Reportage „Coronakrise = Kunstkrise? – Gemeinsam nach vorne“.
Die Ausstellung ist am Samstag, 10. Oktober, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 11. Oktober, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag um 20 Uhr zeigen Christian Meyer und Merlin Jahn von GEKI FILM den Kurzfilm „ISO: in search of“, Olufemi Atibioke liest „GEdichtspunkte der Stadt“, Michael Em Walter und André Wülfing präsentieren „Corona Antikörper. Ein klanglich-virales Mosaik“ und Melody Reich erzählt ein sibirisches Märchen von Glück und Erlösung. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Am Sonntag um 17 Uhr folgt die Podiumsdiskussion zum Thema „Wertschätzung statt Bedürftigkeit. Kulturförderung mit Stipendien – ein Modell nicht nur in der Krise?“. Sie wird moderiert von Stefan Keim und für das WDR3 Forum mitgeschnitten. Der Eintritt ist frei.
Für alle Veranstaltungen ist eine Reservierung unter referat.kultur@gelsenkirchen.de empfohlen, da die Besucherzahl begrenzt ist. Im stadt.bau.raum ist ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.