29. September 2020, 11:22 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Kurzfristig gibt es eine Änderung bei den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern der „Goldstücke“, die von Mittwoch bis Sonntag (30. September bis 4. Oktober) in Gelsenkirchen-Buer stattfinden: Der Künstler Christian Gode ist leider erkrankt, so dass sein Werk „Take Five“ nicht wie geplant gezeigt werden kann. Dem Kunstmuseum Gelsenkirchen ist es gelungen, für den Ausstellungsort in der Passage zum Robinienhof den Dortmunder Künstler Andreas Drewer zu gewinnen.
Gezeigt wird Drewers Videoinstallation „Mond“ (2018) in den fünf Vitrinen der Passage. Darin spielt der Vollmond eine entscheidende Rolle. Drewer arbeitet mit dem Zusammenspiel von Fokus und Verstehen, indem er den Mond mal scharf, dann wieder unscharf durch einen Autofokus wandern lässt.
Andreas Drewer wurde 1964 in Dortmund geboren. Er hat Philosophie und Germanistik in Bonn sowie Kunst in Dortmund studiert. Heute arbeitet er als Künstler und Kunstlehrer sowie in der Fortbildung von Kunstlehrern. Bevorzugt arbeitet er im Bereich Animationsfilm und (Film-)Installation. Seit 1993 ist er Gründer und Mitherausgeber der Zeitschrift „ARTIC – Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Zeitschrift für Kunst und Philosophie“.
Drewer ergänzt die Künstlerinnen und Künstler, die dieses Jahr auf den „Goldstücken“ ausstellen: Mischa Kuball, die RaumZeitPiraten, Karolina Halatek, Sali Muller, Johanna Reich, Rosmarie Weinlich und Lucas Buschfeld. Die Illumination im Goldbergpark übernehmen die Lichtdesigner von world of lights, die 2020 mit dem German Design Award ausgezeichnet worden sind.