15. Juni 2020, 15:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Bildrechte: Thomas Robbin
Wenn die Kommentarspalte der Lieblingszeitung oder die Facebookseite der Schule mit Hate Speech geflutet wird, stellt sich oft die Frage, wie damit umgegangen werden kann. Denn mit überzeugten Rechtsextremen zu diskutieren ergibt wenig Sinn, da diese zu sehr von ihren Ideologien überzeugt sind. Aber was ist mit denen, die rassistische oder verschwörungsaffine Thesen von sich geben, aber gegebenenfalls noch durch Argumente zu erreichen sind?
In einer Online-Veranstaltung am Freitag, 19. Juni 2020, um 20 Uhr wird es darum gehen, wie man herausfinden kann, ob sich mit dem Gegenüber eine Diskussion lohnt, wie man gut argumentieren und sich gut positionieren kann – und welche Handlungsmöglichkeiten bleiben, wenn das alles keinen Sinn mehr zu machen scheint. Die Veranstaltung, die für Internetnutzerinnen und -nutzer ebenso wie für Seitenbetreiberinnen und -betreiber interessant ist, ist eine Kooperation zwischen der Volkshochschule Offenbach am Main und dem Deutschen Volkshochschul-Verband. Sie findet im Rahmen des bundesweiten Digitaltags 2020 am 19. Juni statt.
Referentin ist die Journalistin Simone Rafael, die das Digitalteam der Amadeu Antonio Stiftung leitet. Sie entwickelt Ideen gegen Rechtsextremismus und Hate Speech im Internet in Form von Kampagnen, Argumentationstrainings und Projektarbeit und berät Organisationen, Politik, Medien und Zivilgesellschaft zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus online.
Der kostenfreie Vortrag kann von Zuhause aus verfolgt werden. Dafür ist lediglich ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprechern oder Kopfhörern notwendig. Interessierte können sich bis zum 17. Juni 2020 unter der Mailadresse digitaltag@dvv-vhs.de anmelden.