07. Mai 2020, 11:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 07. Mai 2020, 11:01 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Wo liegen die Ursprünge antisemitischen Denkens? Was heißt es, jüdisch zu sein, ohne den definierenden Blick des Antisemiten? Und wie hängen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit zusammen? Über diese Fragen diskutiert die Journalistin Géraldine Schwarz mit Delphine Horvilleur am Freitag, 8. Mai 2020, um 16 Uhr in der Reihe „vhs.wissen live“ online und in französischer Sprache.
Delphine Horvilleur ist eine von drei Rabbinerinnen Frankreichs und eine der einflussreichsten Stimmen des liberalen Judentums in Europa. 2020 erschien bei Hanser der Essay „Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“, in dem sie die fatalen Parallelen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie beleuchtet. Dabei spannt sie den Bogen von religiösen Texten bis hin zur politischen Gegenwart. Ihr Buch eröffnet uns eine neue Perspektive auf eine alte Frage, die sich in unserer Gegenwart erneut mit großer Dringlichkeit stellt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris statt und ist entgeltfrei.
Für die Teilnahme ist lediglich ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprechern oder Kopfhörern notwendig. Zum Erhalt des Zugangslinks ist eine formlose Anmeldung bei der Volkshochschule Gelsenkirchen unter brigitte.schneider@gelsenkirchen.de notwendig. Ausführliche Informationen zu allen Online-Veranstaltungen sind online veröffentlicht.