22. November 2019, 13:35 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Revolution, Systemwechsel, Kriegsmüdigkeit, Streiks, Hunger, Kälte - mitten in unsicheren, ja chaotischen Zeiten gründete die Stadt Gelsenkirchen eine Bildungseinrichtung: die Volkshochschule (VHS). Sie nahm am 10. November 1919 ihre Arbeit auf. Wie muss man sich die Gründung angesichts dieser schwierigen Rahmenbedingungen vorstellen? Und warum ist sie bis heute erfolgreich? Denn Gelsenkirchen schrieb nicht nur mit der Gründung 1919 Geschichte, sondern auch im Bildungsaufbruch der 1960er und 1970er Jahre und darüber hinaus.
Die VHS war und ist ein wichtiger Anlaufpunkt im vielberedeten Strukturwandel. Der Vortrag der Historikerin Dr. Uta C. Schmidt verknüpft die Geschichte der Gelsenkirchener VHS mit kultur- und bildungspolitischen Entwicklungen in der Bundesrepublik und zeigt ihre Bedeutung für unsere Demokratieentwicklung, für Partizipation und gesellschaftliche Mitbestimmung.
Der Vortrag findet am Dienstag, 26. November 2019, von 19 bis 21 Uhr im Bildungszentrum, Ebertstraße 19, Raum 207 (Saal) statt. Der Eintritt ist frei.