05. November 2019, 14:54 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Was haben die schlesischen „Vertriebenen“, die „Gastarbeiter“ aus Italien und der Türkei, die „Vertragsarbeiter“ aus Vietnam in der DDR, die Aussiedlerinnen und Aussiedler aus der Sowjetunion und die Flüchtlinge aus vielen Teilen der Welt gemeinsam? Was hat es mit der amerikanischen Salatschüssel und dem Schmelztiegel auf sich? Und vor allem, was ist ein Plusdeutscher?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Jan Plamper bei seiner Lesung „Das Neue WIR. Warum Migration dazugehört“ am Montag, 11. November 2019, um 19 Uhr im AWO-Quartierszentrum in der Karl-Meyer-Straße 6 in Gelsenkirchen-Rotthausen.
Der Historiker wird aus seinem Buch lesen und mit dem Publikum ausführlich über aktuelle und historische Fragen zu Zuwanderung nach Deutschland diskutieren. Seine Erkenntnis: Migration war und ist immer eine Herausforderung und doch ist sie in Deutschland eine erstaunliche Erfolgsgeschichte.
Jan Plamper lebte viele Jahre in den USA und Russland. Heute pendelt er zwischen Berlin und London, wo er als Professor für Geschichte am Goldsmiths College lehrt.
Der Autor ist auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums Gelsenkirchen und des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen nach Rotthausen gekommen. Die Buchhandlung Lothar Junius wird mit einem Büchertisch vor Ort sein und das Buch „Das Neue WIR. Warum Migration dazugehört“ anbieten.