27. Februar 2019, 16:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Im Kommunalen Kino wird in der Woche ab Sonntag, 3. März 2019, am um 12:45 Uhr und am Montag, 4. März 2019 um 17:30 und 20 Uhr die Biografie „Yuli“ von Icíar Bollaín gezeigt. Außerdem wird am Dienstag, 5. März 2019, um 17:30 und 20 Uhr mit „Das Mädchen, das lesen konnte” von Marine Francen die KoKi-Monatsreihe „Strake Frauen“ fortgeführt.
Yuli
Die Biografie „Yuli“ spielt in Kuba, Anfang der 1980er Jahre. Carlos, genannt „Yuli“, ist ein undisziplinierter Junge, der alles, was er über das Leben weiß, auf den Straßen von Havanna gelernt hat. Vater Pedro erkennt sein großes tänzerisches Talent und zwingt ihn dazu, die staatliche Ballettschule zu besuchen. Dass er die Ausbildung abbricht, kommt für Pedro nicht in Frage. Mit der Zeit reift Carlos zu einem brillanten Tänzer heran, feiert internationale Erfolge und wird der erste dunkelhäutige Romeo-Darsteller am berühmten Londoner Royal Opera House. Trotz des Ruhms zehrt das Heimweh an ihm, die Sehnsucht nach Freunden und Familie.
Das Mädchen, das lesen konnte
In dem Drama „Das Mädchen, das lesen konnte”, lässt der neue Herrscher Napoléon III., nach einem Staatsstreich, Massenverhaftungen in ganz Frankreich durchführen. Davon betroffen ist auch ein abgelegenes Bergdorf in der Provence. Dort werden alle Männer als Anhänger der Republik deportiert. Die zurückgebliebenen Frauen sind fortan auf sich gestellt. Mit vereinten Kräften bewältigen sie nun die landwirtschaftliche Arbeit, gewinnen trotz der Trauer über den schweren Verlust zunehmend an Selbstvertrauen und schließen einen Pakt: Der nächste Mann, der vorbeikommt, soll allen gehören, um die Zukunft des Dorfes zu sichern. Eines Tages erscheint der Schmied Jean (Alban Lenoir) – und verliebt sich in die junge Violette (Pauline Burlet).
Alle Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie GE-Pass-Inhaberinnen und Passinhaber erhalten Ermäßigungen.