09. Februar 2017, 10:57 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Die Stadt Gelsenkirchen - Jugendförderung -wird beim internationalen „Red Hand Day“ zum vierten Mal in Folge auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam machen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 15. Februar 2017 in Kooperation mit der Gesamtschule Ückendorf statt. Weltweit wird am „Red Hand Day“ gegen Kinderrechtsverletzungen protestiert. Die rote Hand gilt als Symbol des Aktionstages.
Obwohl seit Inkrafttreten des Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002 der Einsatz von Kindern in Kriegen verboten wurde, sieht der Alltag für Kinder in der Welt anders aus. In diesem Jahr will die Aktion auch verstärkt auf die Situation der vielen Mädchen aufmerksam machen, die in doppelter Weise ausgenutzt werden.
Ein wichtiger Grundgedanke des Aktionstages ist die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit den Themen Gewalt und Krieg. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr in der Aula der Gesamtschule Ückendorf, an der etwa 250 Schüler teilnehmen werden. Neben einer Theateraufführung und Aktionsständen wird es mit den Zeitzeugen interessante Diskussionen geben. Das Rahmenprogramm wird von der Schülerband der Gesamtschule Ückendorf gestaltet.