01. Dezember 2016, 12:06 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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„Kommunikation ist Trumpf“ - unter diesem Motto finden am 14. Dezember 2016 zwei Bustouren durch Gelsenkirchen statt. Im Rahmen einer interkulturellen Busreise durch die Stadt können die unterschiedlichen religiösen Bräuche und traditionellen Besonderheiten von Gelsenkirchenern mit und ohne Migrationshintergrund kennengelernt werden. Anmeldungen sind noch bis 6. Dezember möglich.
Ziel der Veranstaltung ist es, türkischstämmige und „deutsche“ Menschen etwas näher zu bringen und bestehende Vorurteile und Wissenslücken durch Begegnung und Gespräche abzubauen.
Zwei Busse – startend vom Rathaus Buer und vom Hans-Sachs-Haus - bringen die Teilnehmer auf alternativen Stadtrundfahrten in Moscheen, Kirchen und zum Abschluss in die Synagoge.
Während der Fahrt und insbesondere in den Gebetshäusern besteht die Gelegenheit, Fragen zur jeweiligen Religion, zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten, zu stellen.
Abschließend ist ein gemeinsamer Austausch beider Gruppen in der Synagoge vorgesehen.
Freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehungen zu Menschen aus anderen Herkunftsländern sind wichtig - insbesondere in Zeiten, in denen sich Fremdenangst und Ausländerfeindlichkeit ausbreiten.
Unterschiedliche Religionen haben ihre je eigenen sozialen Regeln. Es wird daher eine aus Respekt für die andere Religion, angemessene Kleidung erwartet.
Tourplan der Türkischstämmigen Gruppe
• Start um 16.30 Uhr am Hans-Sachs-Haus, Seiteneingang Munckelstraße
• 17.15 Uhr Gemeinde St. Josef - Gelsenkirchen-Ückendorf
• 18.30 Uhr Evangelische Kirchen Rotthausen
Was ist zu beachten? Bei den Christen werden von Männern und Frauen in der Kirche keine Kopfbedeckungen getragen, Kopftücher sind möglich
• 19.30 Uhr Synagoge Gelsenkirchen Georgstraße
Im Gebetsraum der Synagoge ist eine Kopfbedeckung für Männer Pflicht. Es wird empfohlen, dass die Muslime ihre eigene Kopfbedeckung (takke) mitbringen. Der Rabbiner in der Synagoge hat eine besondere Rolle in der Gemeinde und verhält sich aus Respekt sehr zurückhaltend, auch bei der Begrüßung. So ist es nicht üblich, ihm die Hand zu geben. Angemessene Kopfbedeckungen sind auch vor Ort zu erhalten.
Tourplan der Deutschen Gruppe
• Start um 16.30 Uhr am Rathaus Buer Haupteingang
• 17.15 Uhr DITIB Moschee Gelsenkirchen Hassel
• 18.30 Uhr VIKZ Moschee Industriestraße
Im gesamten Moscheebereich werden die Schuhe abgelegt, man bewegt sich auf Socken (vielleicht jetzt im Winter dicke Socken anziehen!). Die Besucherinnen sind gut beraten, anstatt Röcke Hosen zu tragen.
Beim Besuch des Gebetsraumes ist es auch üblich, den Kopf zu bedecken.
• 19.30 Uhr Synagoge Gelsenkirchen Georgstraße
Im Gebetsraum der Synagoge ist eine Kopfbedeckung für Männer (Kippa) Pflicht. Der Rabbiner in der Synagoge hat eine besondere Rolle in der Gemeinde und verhält sich aus Respekt sehr zurückhaltend, auch bei der Begrüßung. So ist es nicht üblich, ihm die Hand zu geben. Angemessene Kopfbedeckungen sind auch vor Ort zu erhalten.
Aus gegenseitigem Respekt heraus wird darum gebeten, während der Führungen und Vorstellung der Religionen keine Nebengespräche zu führen. Fragen während der Führungen sind möglich, Gespräche und Austausch sind bei einem netten gemeinsamen Ausklang in der Synagoge bei Simit und Wasser vorgesehen.
Die Teilnahme an der Begegnungsveranstaltung ist kostenfrei!
Anmeldungen bis zum 6. Dezember 2016 möglich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung ihren Namen und ihr Geburtsdatum an.