27. Januar 2014, 10:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Jetzt ist es offiziell: Das Stadtteilbüro in der Egonstraße hat am 23. Januar 2014 seine Arbeit aufgenommen. Oberbürgermeister Frank Baranowski und sein Hertener Kollege Bürgermeister Dr. Uli Paetzel unterzeichneten zur Eröffnung einen Kooperationsvertrag beider Städte. Zum ersten Mal in NRW arbeiten damit zwei Kommunen bei der integrierten Stadterneuerung zusammen. Oberbürgermeister Frank Baranowski gab dazu eine einleuchtende Erklärung: „Menschen bewegen sich über Stadtgrenzen, da ist es nur logisch, dass auch Stadterneuerung stadtgrenzenübergreifend arbeitet.“Das Stadtteilbüro ist in der Egonstraße 4 beheimatet. Hier, im ehemaligen Verwaltungsgebäude am Rande des Zechengeländes Westerholt, arbeitet das sechsköpfige Projektteam aus externen Fachleuten, dessen Arbeitsschwerpunkte „Planen und Bauen“, „Lokale Ökonomie“ und „Bildung und Soziales“ heißen.
Das Büro steuert den Erneuerungsprozess vor Ort, ist verantwortlich für Konzeption und Umsetzung der Projekte an der Schnittstelle von städtischer Verwaltung und den Akteuren in den Stadtteilen. Zudem steht das Stadtteilbüro allen Bürgerinnen und Bürgern des Erneuerungsgebietes als zentrale Anlaufstelle für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Bis zum Ende des Jahres 2018 soll das Erneuerungsprogramm für das Gebiet Hassel.Westerholt.Bertlich laufen. Für diesen Zeitraum sind Städtebau-Fördermittel in Höhe von insgesamt rd. 15 Millionen Euro vorgesehen. Sie kommen von Bund, Land und Kommune. Insgesamt rd. 34.000 Menschen können in den drei Stadtteilen von der künftigen Aufwertung und Verbesserung des Wohn- und Lebensumfeldes profitieren.
Aktuelle Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auf der jeweiligen Projektseite und bei den Mitarbeitern des Stadtteilbüros.