01. Juni 2016, 14:41 Uhr | Stadtbibliothek Gelsenkirchen
Mitte der 90er erschien der erste Teil von "Worms". Seitdem vereint dieses Spiel Gelegenheitsspieler und Profizocker. Über 20 Jahre hat sich wenig am Spielprinzip geändert: Mehrere Teams - bestehend aus bis zu vier Würmern - bekriegen sich auf einer traditionell zweidimensionalen Karte. In einem rundenbasierten Kampf versucht man, seine Würmer durchzubringen und die der anderen Teams zu dezimieren. Hierbei sind die Spielenden angehalten, wenig wählerisch zu sein und alles zu nutzen, was irgendwie zu gebrauchen ist: Raketenwerfer, Granaten, Dynamitstangen, Bananenbomben, nörgelnde Rentnerinnen und explodierende Schafe.
"Worms" kehrt nach einigen Experimenten, in der beispielsweise das Spielgeschehen in eine dreidimensionale Spielumgebung verlegt wurde, zum 2D-Spielprinzip zurück. Somit ist dieser Teil zwar mit scharfer 3D-Grafik ausgestattet, aber bekriegt wird sich auf einer zweidimensionalen Ebene. Ebenso wurden einige zu starke Waffen aus den letzten Teilen für "Worms Battlegrounds" angepasst. Damit wirkt das Gameplay gut ausbalanciert. Zudem ist "Worms" lokal und online im Mehrspielermodus spielbar und der Leveleditor sorgt dann noch für zusätzlichen kreativen Spielspass. Nur die Einzelspielerkampagne ist ein wenig eintönig. Also eine Freundin oder einen Freund geschnappt und losgezockt.
Henning Mismahl
SPIEL PS4
Zentralbibliothek, Stadtteilbibliothek Buer, Stadtteilbibliothek Horst