01. März 2016, 09:53 Uhr | Stadtbibliothek Gelsenkirchen
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Jeder kennt sie, Superhelden, kostümierte Menschen die Unschuldige beschützen und Übeltäter bestrafen. Aber wie heldenhaft ist ein Mensch der die Übeltäter an Ort und Stelle richtet? Andreas Eschbach schreibt in seinem fesselnden Roman Todesengel über eine mysteriöse strahlende Gestalt, die immer im richtigen Augenblick am Ort eines Geschehens erscheint und Menschen an Verbrechen hindert, indem sie auf sie schießt. Die öffentliche Meinung ist gespalten: wie sind diese Geschehnisse zu bewerten? Ist es nur engagierte Zivilcourage oder eine Art von Selbstjustiz? Nebenbei schafft es Eschbach im Roman weitere damit verbundene Fragen aufkommen zu lassen: Wie wird vor Gericht Notwehr behandelt und wie ist das Strafmaß für Gewalttaten zu bewerten? Zudem vergibt der Autor bedeutungsvolle Namen an Orte und Plätze. Zum Beispiel die Dominikstraße und die Brunnerstraße, womit er die Geschehnisse um Dominik Brunner im Jahr 2009 wieder ins Gedächtnis ruft.
Henning Mismahl
THRILLER ESC
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