16. Februar 2016, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Es gibt nix Gutes, außer man tut es!“ Und wenn man nicht weiß, was man tun soll, hilft das neue Kursprogramm der Kreativ-Werkstatt 2016, welches sich speziell an Kinder und Jugendliche in dieser Stadt richtet. Langeweile war also gestern.
In diesem Jahr feiert die Kreativ-Werkstatt ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal stellt der aGEnda21-Förderverein und die Stadt Gelsenkirchen auf Initiative der Volksbank Ruhr Mitte die Kreativ-Werkstatt mit ihren Angeboten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Jährlich nehmen rund 1.500 Kinder und Jugendliche an den unterschiedlichen Angeboten teil. Mit Stolz blicken alle Beteiligten auf ein großes Netzwerk von vielen Gruppen und Organisationen, die flächendeckend über das gesamte Stadtgebiet das Kursangebot zur Verfügung stellen. Heraus kommt Jahr für Jahr ein bunter Strauß an Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche unterteilt in drei Themenschwerpunkte: Künstlerisches Gestalten, Naturbegegnungen und –wissenschaften und Medientechnik.
„Wir unterstützen sehr gerne zum zehnten Mal die Kreativ-Werkstatt, weil die Erfolgsgeschichte uns einfach Recht gibt, dass Kinder und Jugendliche gerne auch außerhalb der Schule Neues ausprobieren und neue Fähigkeiten erwerben wollen, wenn man ihnen die Möglichkeiten dazu gibt!“, sagt Dr. jur. Peter Bottermann, Sprecher des Vorstandes Volksbank Ruhr Mitte.
Zusammen mit der Förderung für den Jugend-Nachhaltigkeitsfond unterstützt die Volksbank Ruhr Mitte die außerschulische Bildung mit einem Betrag von über 50.000 Euro. Hiermit wird auch Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Haushalten die Teilnahme an Kursen ermöglicht.
Von musikalischen Angeboten, über kreative und sportliche Angebote, bis zu naturbezogenen Projekten ist alles dabei. Vieles ist bewährt, aber Einiges ist neu hinzugekommen.
„Mit diesem reichhaltigen Angebot für alle Kinder und Jugendlichen –egal welcher Herkunft, sozialem Hintergrund oder Nationalität - trifft die Kreativ-Werkstatt genau ins Schwarze, was den Wettbewerb Zukunftsstadt2030+ angeht.“, sagt Manfred Beck, Vorstand für Kultur und Bildung und Jugend, Sport und Integration. „Die „Lernende Stadt“ bauen wir seit Jahren in Gelsenkirchen auf und die Kreativ-Werkstatt ist ein wichtiger Baustein für die zweite Phase des Wettbewerbs.“, so Beck weiter. Die Vision, wie die Stadt in 15 Jahren und mehr aussehen könnte, konkretisiert sich darin, dass Bildung immer und überall stattfinden kann und jeder von jedem lernen kann, ganz ohne Zwang und ohne Druck. Und genau dieser Aspekt findet sich in den vielen Kursangeboten wieder, die rund 1.500 Kinder und Jugendlichen jährlich wahrnehmen. Ein Blick in das Programm lohnt sich also!
Das Kursprogramm der Kreativ-Werkstatt gibt es online, im aGEnda21-Büro, den BÜRGERcentern und bei vielen Netzwerkpartnern.
2007 entwickelten das aGEnda21-Büro und die Stadt Gelsenkirchen auf Initiative der Volksbank Ruhr Mitte die Kreativ-Werkstatt als ein Netzwerk von vielen Gruppen und Organisationen. Sie wurde von der deutschen UNESCO-Kommission dreimal als Projekt der Weltdekade „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung“ ausgezeichnet und war das Fundament für den Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2012 der Stadt Gelsenkirchen. Im Sinne von „Global denken und lokal handeln“ wird hier Bildung zum Schlüssel für die Zukunft – nicht nur für die Menschen der Region.