01. April 2011, 00:00 Uhr | Stadtbibliothek Gelsenkirchen
2005
Auf eine wunderbare und tief rührende Art erzählt die Autorin und Fotografin Nomi Baumgartl die Geschichte des afrikanischen Elefanten Mumo. Dieser geht auf eine lange Reise, die ihn weit weg führt von den uralten Elefantenpfaden. Zurück zum Meer.
Als der junge Elefant Mumo in die Wellen eintaucht, spürt er, das schwerste Landsäugetier, die Schwerkraft nicht mehr. Mumo fühlt sich frei...
Doch Mumo steht ein Leben in Gefangenschaft bevor, denn er wird als einziger seiner Herde die Gier der Menschen nach dem weißen Gold überleben.
Und Mumo erfährt: Elefanten sind das Gedächtnis der Erde. Sie denken in Ewigkeiten und können uns die Geheimnisse und Weisheiten vom Anfang allen Lebens, als es noch kein Gut oder Böse gab, zurückbringen.
Nomi Baumgartl ist eine ergreifende Dokumentation gelungen, die zum einen erschreckende Aspekte offenbart, andererseits aber auch der Schönheit dieser Tiere gerecht wird. Und gerade deshalb kann man die Reise des Elefantenbullen jedem nur wärmstens ans Herz legen, egal welche Art und Form der Literatur er oder sie bevorzugt.
Jennifer Ernst
ZB BAU
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