20. Januar 2016, 11:05 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 20. Januar 2016, 11:05 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Die Verfilmung des Shakespeare-Stücks „Macbeth“ steht am Sonntag/Montag, 24./25. Januar, auf dem Programm des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen. Am Dienstag, 26. Januar, folgt in der KoKi-Monatsreihe „Älter werden“ der israelisch-deutsche Film „Am Ende ein Fest“. „Die Frau in Gold“ läuft dann am Mittwoch, 27. Januar.
Die Vorstellungen beginnen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) am Sonntag um 12.45 Uhr und am Montag/ Dienstag um 18 und 20.30 Uhr. Am Mittwoch hebt sich der Vorhang um 19.30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf.
„Regisseur Justin Kurzel befreit den Shakespeare-Klassiker [„Macbeth“]] aus der klaustrophobischen Enge des Theaters und verlegt das Drama an die Originalschauplätze ins schottische Hochland im nebligen Dauerregen. Die Bilder vermitteln düsterstes Mittelalter, aber die Geschichte von Machtstreben, Verrat und Intrige wirkt hochaktuell – vor allem auch durch die Interpretation Fassbenders, der Macbeth als traumatisierten Soldaten spielt.“ (NDR KULTUR). Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Schottland im Mittelalter. Nach einer siegreichen Schlacht beginnt der Aufstieg des Heerführers Macbeth (Michael Fassbender). Verführt von einer mysteriösen Prophezeiung und angetrieben von seiner machthungrigen Ehefrau (Marion Cotillard), ermordet er den schottischen König und wird kurz darauf zum neuen Herrscher gekrönt. Aus paranoider Angst vor dem Verlust des Throns entwickelt er sich zu einem grausamen Tyrannen, der weitere Bluttaten begeht. Sogar seinen treuen Freund und Mitwisser Banquo lässt er beseitigen. Doch je erbarmungsloser Macbeth waltet, desto mehr plagen ihn die Dämonen der Schuld.
Sharon Maymons und Tal Granits Tragikomödie „Am Ende ein Fest“ um das Tabuthema Sterbehilfe avancierte in Israel zu einer der erfolgreichsten einheimischen Produktionen der letzten Jahre und erhielt beim Filmfestival in Venedig den Publikumspreis. Mit viel schwarzem Humor erzählt das israelische Regieduo die Geschichte einer Gruppe von Altenheimbewohnern, die einem schwer kranken Freund seinen Wunsch erfüllen möchten, würdevoll zu sterben. Da sich keiner dazu überwinden kann, ihn zu erlösen, baut einer der Senioren eine Suizidmaschine. Nach dem Verscheiden des Todgeweihten spricht sich die letale Erfindung schnell herum. Schon bald wollen immer mehr Sterbewillige das Gerät nutzen, wodurch der Freundeskreis zunehmend in Gewissenkonflikte gerät. „Voller Empathie nähert sich die berührende Komödie souverän dem heiklen Thema, trifft stets den richtigen Ton und hält mit wahrhaftigen Figuren glänzend die Balance zwischen Traurigkeit und Humor.“ (PROGRAMMKINO.DE) „Philosophisch grundiert, gelingt (hier) die Gratwanderung eines Films über den Tod, der das Leben und damit die Freiheit feiert.“ (FILMDIENST)
In „Die Frau in Gold“ dreht sich zunächst alles um Gustav Klimts Gemälde „Die goldene Adele“, einem Porträt der Wiener Industriellen-Gattin Adele Bloch-Bauer. Sie ist die Tante der aus Wien stammenden und Jahrzehnten in Los Angeles lebenden Jüdin Maria Altmannn (Helen Mirren). Als sie erfährt, dass sie die rechtmäßige Erbin des Bildes ist, verklagt sie mit Hilfe des jungen Anwalts Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) die Republik Österreich auf Herausgabe der einst von den Nationalsozialisten konfiszierten Kunstsammlung ihrer Familie. Für Maria beginnt dabei nicht nur ein langwieriger Kampf um Gerechtigkeit, sondern auch eine Reise in die eigene Vergangenheit.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.