17. Januar 2016, 15:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In den frühen Morgenstunden ist Oberbürgermeister Frank Baranowski über ein Feuer in Gelsenkirchen-Horst informiert worden. Betroffen ist ein Privathaus, in dem überwiegend syrische Flüchtlingsfamilien wohnen. Das Feuer konnte von einer schnell eintreffenden Streifenwagenbesatzung mit einem Feuerlöscher eingedämmt werden. Es hat keinen großen Schaden angerichtet, allerdings sind 15 Personen durch die enorme Rauchentwicklung verletzt worden. Einige Betroffene mussten mit einer Drehleiter gerettet werden, da das Treppenhaus nicht begehbar war. Für die Betroffenen stellte die Bogestra einen Bus zur Verfügung. Die Polizei hat die Ermitlungen aufgenommen und ermittelt in alle Richtungen, auch die Bauordnung der Stadt Gelsenkirchen wird das Gebäude auf ausreichende Sicherheit hin überprüfen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski wurde von Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer über den Stand der Ermittlungen informiert und hat den Brandort gemeinsam mit ihr in Augenschein genommen. Noch sind die Hintergründe des Feuers unklar. Daher warnen der Oberbürgermeister und die Polizeipräsidentin vor voreiligen Schlussfolgerungen und zur Zurückhaltung bei der Bewertung des Vorfalls.
Frank Baranowski: "Für mich stehen die betroffenen Menschen im Vordergrund. Wir werden jetzt alles tun, um unbürokratisch zu helfen. Das Referat Gesundheit wird mit den Bewohnern Kontakt aufnehmen. Ich danke der Feuerwehr, der Polizei und auch der Bogestra für ihren professionellen Einsatz."