17. September 2015, 11:06 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Learning zu Drive – Fahrstunden fürs Leben“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 20./21. September, im Schauburg Filmpalast als Filmwunsch. Am Dienstag, 22. September, am gleichen Ort steht der Autorenfilm „Men & Chicken“ auf dem Programm. Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr, ansonsten um 18 und 20.30 Uhr.
In der Gesamtschule Ückendorf zeigt das KoKi am Mittwoch, 23. September, um 19.30 Uhr „Almanya – Willkommen in Deutschland“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die warmherzige Tragikomödie „Learning to Drive – Fahrstunden fürs Leben“ der mehrfach prämierten spanischen Regisseurin Isabel Coixet erzählt sensibel von einer bereichernden Freundschaft und vom Abenteuer eines späten Neuanfangs. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, Hampton und Göteborg. — Als die New Yorker Literaturkritikerin Wendy (Patricia Clarkson) von ihrem Mann nach 21 Ehejahren verlassen wird, muss sie lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Um ihre weit entfernt wohnende Tochter besuchen zu können, will sie endlich den Führerschein machen. Fahrstunden nimmt sie bei dem indischen Taxifahrer Darwan (Ben Kingsley). Obwohl die Persönlichkeiten der beiden kaum unterschiedlicher sein könnten, kommen sie sich näher. Die impulsive Wendy findet in dem sanftmütigen Darwan einen klugen Gesprächspartner und neuen Freund, der sie daran erinnert, was im Leben wirklich wichtig ist.
Anders Thomas Jensens schwarze Komödie „Men & Chicken“ über Genetik, Menschenversuche und Wissenschaftshybris ist trotz aller grotesker und provozierender Einfälle menschlich allzu verständlich. Offizieller Beitrag zum Filmfest München 2015. — Der frustrierte Philosophie-Dozent und Evolutionspsychologie Gabriel (David Dencik) und der triebgesteuerte Nichtsnutz Elias (Mads Mikkelsen) sind zwei völlig gegensätzliche Brüder, die nach dem Tod ihres Vaters erfahren, dass sie adoptiert wurden. Zusammen reisen sie zu einer entlegenen Insel, auf der sie nicht nur ihrem wahren Erzeuger, einem steinalten Stammzellenforscher, begegnen, sondern auch weiteren skurrilen Familienmitgliedern sowie seltsamen Einheimischen.
„Almanya – Willkommen in Deutschland“ ist eine intelligente, herzerfrischende Tragikomödie um eine seit vielen Jahren in Deutschland lebende türkische Großfamilie.