14. September 2015, 13:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine positive Bilanz zieht die Stadt Gelsenkirchen zum Tag des Offenen Denkmals am vergangenen Sonntag. Das diesjährige Motto „Handwerk, Technik und Industrie“ lockte vor allem viele Besucher zu den industriellen und technischen Denkmalern in Gelsenkirchen: „Der Tag mit erstmaliger Beteiligung von Zeche Holland I/II war ein voller Erfolg. Allein zur Zeche Hugo Schacht 2 kamen rund 1000 Besucher. Damit wurde der Besucherrekord des Vorjahres nur knapp verpasst. Immerhin hatten wir in Gelsenkirchen 17 beteiligte Denkmäler, was uns auch ein großes Lob von zahlreichen Besuchern aus den Nachbarstädten eingebracht hat“, so Beate Düster, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde.
Großes Lob zollt Beate Düster auch den viele Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement ein solcher Tag nicht möglich wäre. So empfingen Erzieherinnen und Erzieher in traditioneller Bergmannskluft die Gäste in der 1912 erbauten Kita Niefeldstraße in der Bergmannsglücksiedlung in Buer. Mit Bühnenprogramm und vielen zum Tag passenden historischen Spiel- und Bastelangeboten lockte die Kita über 300 große und kleine Besucher in die 103 Jahre alte Einrichtung.
Gut besucht war auch wieder das historische Bahnbetriebswerk. Bei der Führung musste Paul Lindemann wegen des enormen Andrangs sogar ein Megafon zum Einsatz bringen.
Großen Zulauf gab es auch in der Evangelischen Stephanuskirche. Dort wurde am Sonntag die Ausstellung „100 Jahre Inge Vahle" eröffnet. Inge Vahle lebte von 1915 bis 1989 und wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. Oktober 2015 geöffnet.